Job-Angebote

Die Position der Kassenwart*in ist Teil des Vorstandsteams und damit ein zentraler Baustein für die Zukunft unseres Vereins.

Aufgaben des/der Kassenwart*in beim TuS Bothfeld 04 e.V.:
Der/die Kassenwart*in trägt die Verantwortung für die finanzielle Stabilität und Transparenz des Vereins. Die Aufgaben sind vielfältig und erfordern Genauigkeit, Verlässlichkeit sowie ein gutes Verständnis für Buchhaltung und Vereinsrecht.

  • Führung der Buchhaltung und Finanzdokumentation
    Erstellung des Haushalts- und Jahresbudgets
  • Verantwortung für die Mitgliedsbeitragsprozesse
    Umgang mit Fördermitteln und Sponsoring in enger Abstimmung mit Abteilungen
  • Verwaltung des Zahlungsverkehrs und der Vereinskonten
  • Unterstützung bei Lohn- und Honorarabrechnungen
    Erfüllung steuerlicher Pflichten und Erstellung relevanter Erklärungen
  • Finanzberichte für Vorstand und Mitgliederversammlung

Eine gründliche Einarbeitung wird selbstverständlich sichergestellt.

Kontakt
Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:
Frank Rückert: 1. Vorsitzender –  rueckert@tus-bothfeld.de
Steffen Staude: Kassenwart – staude@tus-bothfeld.de

Zur Verstärkung unseres Teams sucht die Basketballabteilung Jugendtrainer*innen (m/w/d) für verschiedene Aufgabenbereiche in Teilzeit, auf Minijob Basis oder ehrenamtlich gegen Aufwandsentschädigung. Wir suchen Personen mit vielfältigen Erfahrungen im Kinder- und Jugendtraining und im Leistungssport.

Mögliche Aufgabenbereiche:

  • Haupt- oder Assistenz-Übungsleiter/in im männlichen (U12 bis U18) Jugendbereich für unsere Leistungsteams spielend in der Landesliga
  • Ausbau, Anleitung und Förderung des Trainerstabes und des Trainernachwuchses
  • Planung, Durchführung und Weiterentwicklung des Jugendtrainings
  • Mitarbeit in unseren Ferien-Basketballcamps und Turniere

Falls Sie Lust und Zeit haben und über die entsprechende Qualifikation verfügen, um für die Basketballabteilung als Übungsleiter*in tätig zu werden, dann melden Sie sich bitte beim Abteilungsleiter Jelle Jonathan Bartelink, vorzugsweise per E-Mail an bartelink@tus-bothfeld.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Der TuS Bothfeld sucht für die Erweiterung des Sportangebotes ab sofort und für bestehende Sportangebote Übungsleiter*innen für folgende Sportarten und Kursangebote:

  • Kurse für (werdende) Mütter, z.B. Mama-Fitness, Kinderwagen-Fitness im Freien u.ä.
  • Bewegungsbegleiter*innen für Senior*innen für gemeinsame Spaziergänge in Bothfeld
  • Pilates
  • Psychomotorik-Training für Kinder (4 – 6 Jahre)
  • Gesundheitssport, z. B. Lungensport, Reha-Sport, Funktionstraining
  • Schach

Wir sind gern auch offen für weitere Kursideen, wenn Sie Ihre Sportart anderen vermitteln möchten und über eine Lizenz verfügen!

Falls Sie Lust und Zeit haben und über die entsprechende Qualifikation verfügen, um für den TuS als Übungsleiter*in tätig zu werden, dann melden Sie sich bitte bei Thomas Riebe, vorzugsweise per E-Mail an info@tus-bothfeld.de oder unter Tel.: 0511/ 9055126.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Blick hinter die Kulissen

Erfahre mehr über die Menschen hinter dem Verein und ihre Leidenschaft für Sport und Gemeinschaft.

Damit Ihr einen kleinen Einblick davon bekommt, wer beim TuS eigentlich wofür zuständig ist, welche Aufgaben damit verbunden sind und welche Projekte im Hintergrund alle so laufen, gibt es hier einen kleinen „Blick hinter die Kulissen“, mit dem wir Euch die verschiedenen Ämter und Projekte des TuS Bothfeld von 1904 e.V. vorstellen.

Falls Ihr nun Lust bekommt, Euch ebenfalls ehrenamtlich beim TuS zu engagieren, dann meldet Euch gern bei uns!

Vorstand 

Können Sie sich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Ihre Rolle im Vorstand TuS Bothfeld erzählen?

    • Frank Rückert, 1.Vorsitzender

Wie lange sind Sie bereits Teil des TuS Bothfeld und in welcher Funktion haben Sie begonnen?

    • Seit 2000/2001 als Basketballspieler und Schiedsrichter

Was hat Sie dazu bewogen, eine Vorstandsposition ehrenamtlich im TuS Bothfeld zu übernehmen?

    • Als Teil des „Generationenvertrags“ möchte ich zurückgeben. Ohne die ehrenamtliche Arbeit von Älteren könnten die Jüngeren keinen Sport treiben. Ich durfte jahrelang von der Arbeit anderer in den Vereinen profitieren.

Was ist Ihre Lieblingssportart und warum?

    • Basketball und Tennis. Ich brauche einen Ball und ein Team. Dann habe ich Spaß beim trainieren und wettkämpfen.

Was bedeutet Sport für Sie persönlich?

    • Ausgleich zur beruflichen Belastung; Erhaltung einer rudimentären Grundfitness; Zusammenkommen mit Freunden und Bekannten

Welche Ziele haben Sie für den Verein in Ihrer aktuellen Amtszeit?

    • Wir wollen den TuS als zentralen Sportverein und Treffpunkt im Stadtteil etablieren, der in der Stadt als führend und progressiv wahrgenommen wird.
    • Dazu gehört für mich vor allem auch, dass wir Gestalten und Ideen umsetzen und nicht immer nur reagieren oder hinterherhinken.

Gibt es ein besonderes Projekt oder eine Initiative, die Ihnen am Herzen liegt?

    • Farbenspiel, Respekt Vereint, Inklusion

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit außerhalb des Vereins?

    • Da bleibt nicht mehr viel Zeit, aber wenn, dann…..Famile, Geocachen, Reisen.

Haben Sie eine besondere Erinnerung oder ein Highlight aus Ihrer Zeit im Verein, das Sie teilen möchten?

    • Tolle Erfahrung, wie viele Leute beim Bau der Fahrstühle beim Vereinsheim mitgeholfen haben

Wie sehen Sie die Zukunft des TuS Bothfeld und welche Entwicklungen wünschen Sie sich?

Ich wünsche mir

  • (weiterhin) die finanzielle Unterstützung der Stadt bei Groß-Projekten wie Laufbahnerneuerung und Erhaltungsmassnahmen im Vereinsheim.
  • Sporthallen in der Stadt Hannover, die ausreichend und zeitnah zur Verfügung stehen. Nur dann können wir die Menschen in Bewegung bringen.
  • mehr miteinander im Ehrenamt und eine größere Unterstützung von Vereinsmitgliedern.

Vor allem unter diesen Voraussetzungen sehe ich die Zukunft des TuS Bothfeld sehr positiv. Aber auch sonst sehe ich uns auf einem guten Weg, der Vorzeigeverein im Osten Hannovers zu sein, der die Menschen in Bewegung bringt.

Welche Botschaft möchten Sie den Vereinsmitgliedern und Lesern des Newsletters mitgeben?

Wir suchen ständig händeringend Unterstützung im Ehrenamt. Die gemeinsame Arbeit kann auch Spass machen. Es geht auch gar nicht darum, zeitfressende Posten zu vergeben. Wir können auch immer Unterstützung bei kleineren oder größeren Projekten gebrauchen – ohne dass für viele Jahre Ämter zu verteilen wären.

Können Sie sich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Ihre Rolle im Vorstand TuS Bothfeld erzählen?

Anja Grau, Pressewartin

Wie lange sind Sie bereits Teil des TuS Bothfeld und in welcher Funktion haben Sie begonnen?

Meine Vorstandstätigkeit habe ich vor über zwei Jahren begonnen, vorher war ich bereits beteiligt bei der Erstellung des TuS Spiegels. Dem Verein bin ich aber schon seit über 20 Jahren verbunden, nicht zuletzt auch, weil mein Sohn hier das Schwimmen erlernt hat.

Was hat Sie dazu bewogen, eine Vorstandsposition ehrenamtlich im TuS Bothfeld zu übernehmen?

Ich wohne privat in direkter Nachbarschaft (bereits seit fast 25 Jahren) und von Beginn an war begeistert, diese Aktivitäten auf dem Sportplatz wahrzunehmen. Seit 2018 bin ich dienstlich mit dem TuS Bothfeld verbunden, da seitdem mit der DMSG Niedersachsen (mein Arbeitgeber) eine Kooperation besteht.

Dies alles hat dazu geführt, dass ich sehr genau erkannt habe, wie tolle Menschen so aktiv und engagiert hier im Verein tätig sind.  Für mich ist ehrenamtliches Engagement gewissermaßen eine gesellschaftliche Verpflichtung und ich freue ich mich, einen kleinen Teil hier im Verein dazu beitragen zu können.

Was ist Ihre Lieblingssportart und warum?

Da ich beruflich sehr viel mit Menschen arbeite, bin ich beim Sport alleine unterwegs, am liebsten Joggen in der Natur.

Was bedeutet Sport für Sie persönlich?

Ausgleich zum Alltag, mal durchatmen und dabei den Kopf abschalten und nicht zu vergessen, etwas fit zu bleiben.

Welche Ziele haben Sie für den Verein in Ihrer aktuellen Amtszeit?

Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten den Verein noch bekannter in der Öffentlichkeit zu machen und entsprechende Publikationen zu begleiten.

Gibt es ein besonderes Projekt oder eine Initiative, die Ihnen am Herzen liegt?

Inklusion, Teilhabe aller am Sport zu ermöglichen und niemanden auszugrenzen – genau das wird an vielen Stellen im Verein gelebt. Hierbei möchte ich mitgestalten und unterstützen, denn da dürfen wir nicht nachlassen.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit außerhalb des Vereins?

Meine Freizeit ist leider knapp bemessen, ich verbringe diese mit der Familie und Freund*innen, ob beim Wandern, Feiern oder Theaterbesuchen…

Haben Sie eine besondere Erinnerung oder ein Highlight aus Ihrer Zeit im Verein, das Sie teilen möchten?

Nein, es gibt viele kleine und große Momente, die in meinem Herzen verankert sind.

Wie sehen Sie die Zukunft des TuS Bothfeld und welche Entwicklungen wünschen Sie sich?

Es wird nicht einfacher werden, da uns Finanzen und engagierte Menschen fehlen (u.a. als Übungsleiter*innen), aber wir dürfen nicht nachlassen.

Ich wünsche mir u.a. noch stärkere Unterstützung aus dem Stadtteil heraus z.B. von Sponsoren, mehr ehrenamtlich aktive Menschen und dass der TuS Bothfeld sich stetig weiter entwickelt, ohne seine Ursprünge zu vergessen.

Welche Botschaft möchten Sie den Vereinsmitgliedern und Leser des Newsletters mitgeben?

Unser TuS Bothfeld 04 e.V. ist ein toller Verein, der durch die aktiven Vereinsmitglieder gestaltet und getragen wird. Darauf können und sollten wir alle stolz sein. Wir alle sind hier auch als Multiplikator*innen gefordert, um die Botschaft und die Vereinswerte nach außen zu tragen. Ich mache es gerne und werde nicht nachlassen.

Können Sie sich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Ihre Rolle im Vorstand TuS Bothfeld erzählen?

Ich heiße Thomas Riebe, bin der Sportwart im TuS Bothfeld 04 und somit für alle sportlichen Belange der 12 Abteilungen, unserer Kursangebote und unserem Sportplatz zuständig. Weiterhin betreue ich seit Jahren als Vorstandsmitglied und Mentor, unsere Freiwilligendienstler (BFD) im Verein.

Wie lange sind Sie bereits Teil des TuS Bothfeld und in welcher Funktion haben Sie begonnen?

Oh, das ist ja schon etwas länger her. Mitglied wurde ich vor fast 50 Jahren (im Alter von drei Jahren) und habe mit 15 Jahren meine ersten ehrenamtlichen Erfahrungen in der Jugendabteilung gesammelt. Einige Jahre später wurde ich dann bereits Jugendleiter.

Was hat Sie dazu bewogen, eine Vorstandsposition ehrenamtlich im TuS Bothfeld zu übernehmen?

Eigentlich bin ich da reingewachsen. Aus welchem Grund auch immer, habe ich mich überreden lassen, im Jugendausschuss mitzuarbeiten und weil es mir wohl immer hauptsächlich Freude gemacht hat, bin ich immer noch ehrenamtlich aktiv. Ich nutze seit Jahren sehr gerne meine Freizeit für unseren Verein, um wieder etwas zurückzugeben, was ich dort als Kind und Jugendlicher erfahren durfte. Dies ist für mich persönlich auch ein großer Beweggrund.

Was ist Ihre Lieblingssportart und warum?

Eigentlich habe ich gar keine Lieblingssportart. Durch meine Kinder schaue ich mir nun hauptsächlich Handball an, aber ich finde auch alle anderen Sportarten interessant und spannend. Selbst dem Randsport Fußball schaue ich gelegentlich zu.

Was bedeutet Sport für Sie persönlich?

Ich glaube, ich bin der unsportlichste Sportwart überhaupt. Mir fehlt leider die Zeit, selber einer Sportart nachzugehen. Um wenigstens etwas in Bewegung zu bleiben, gehe ich jeden Morgen mit unserm Hund 40 Minuten spazieren und fahre anschließend mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber ich bin ein Schönwetterfahrer und verzichte im Winter auf die 12 Kilometer Radfahren. Von daher steht Sport bei mir persönlich leider immer hintenan.

Welche Ziele haben Sie für den Verein in Ihrer aktuellen Amtszeit?

Nach über dreißig Jahren Vorstandstätigkeit mache ich nichts mehr an einer Amtszeit fest. Da gibt es viele Ideen, Pläne und Visionen, die ich habe, welche sich aber leider nicht in einer Amtszeit umsetzen lassen. Das habe ich im Laufe der Jahre oft schmerzlich erfahren müssen. Besonders das Tagesgeschäft macht mir immer wieder einen Strich durch die Pläne. Immer wieder kommen unerwartet Dinge dazwischen, die zeitraubend sind und ein Jahr noch kürzer erscheinen lassen.

Gibt es ein besonderes Projekt oder eine Initiative, die Ihnen am Herzen liegt?

Das Projekt „Respekt Verein“ liegt mir sehr am Herzen. Der Zusammenschluss vieler hannoverscher Vereine, die sich u.a. gegen Diskriminierung und Rassismus engagieren, ist heutzutage leider sehr wichtig und muss sogar gegenüber so mancher Partei durchgesetzt und verteidigt werden.
Leider fehlt mir hier aber die Zeit, um mich noch mehr in diesem Projekt einbringen zu können.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit außerhalb des Vereins?

Leider bleibt nicht sehr viel Freizeit über. Neben dem TuS gibt es noch das Feriendorf Eisenberg in Kirchheim, wo ich mich mittlerweile auch schon seit 20 Jahren als Vorsitzender des Fördervereins engagiere. Dann ist da noch die Verwaltung der Bothfelder Sporthalle und allem voran meine liebe Familie, ohne deren Rückhalt, Unterstützung und Verzicht das alles gar nicht möglich wäre. Wenn es zeitlich passt, stehen natürlich auch Familienausflüge auf dem Programm.

Haben Sie eine besondere Erinnerung oder ein Highlight aus Ihrer Zeit im Verein, das Sie teilen möchten?

Da gibt es natürlich vieles, was sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Schön waren die Ferienfreizeiten der Jugend auf Korsika oder an der Ardèche, aber auch die alljährlichen Weihnachtsmärchen in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule oder die Großveranstaltungen, die teilweise auch die Abteilungen geplant und durchgeführt haben. Besonders freue ich mich immer, dass das alles durch viele Freiwillige umgesetzt werden kann. Auch die Mitgliederversammlungen, bei denen die alten Weggefährten kommen, finde ich immer wieder ein tolles und wichtiges Ereignis.

Wie sehen Sie die Zukunft des TuS Bothfeld 04 und welche Entwicklungen wünschen Sie sich?

Ich denke, der TuS muss sich für die Zukunft keine Sorgen machen, obwohl er auch natürlich personell noch besser aufgestellt werden muss. In dieser Größenordnung, als viertgrößter Verein (in Hannover) mit mehr als 2300 Mitglieder, wird es nach dem aktuellen Standard ehrenamtlich nicht mehr leistbar sein. Der Vorstand sollte sich nur noch um die Führung des Vereins und die Visionen, Pläne und Ziele kümmern. Ich wünsche mir mehr Hauptamtlichkeit oder noch mehr ehrenamtliche Helfer.
Da wir auch stetig wachsen, wünsche ich mir natürlich auch mehr Sporthallenzeiten, damit wir nicht mehr über Aufnahmestopps reden müssen und noch mehr Angebote anbieten können.

Welche Botschaft möchten Sie den Vereinsmitgliedern und Leser des Newsletters mitgeben?

Versteht den TuS Bothfeld 04 als unseren Verein und weniger als Dienstleister. Unser Verein lebt durch sein ehrenamtliches Engagement und nur dadurch. In diesem Sinne bleibt alle gesund, freundlich, zuversichtlich und natürlich sportlich!

Können Sie sich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Ihre Aufgaben im TuS Bothfeld 04 erzählen?

Mein Name ist Susanne Jarosch, seit 1996 in der Geschäftsstelle beschäftigt und darüber hinaus seit 1989 als Übungsleiterin in verschiedenen Abteilungen im Einsatz.

Wie lange sind Sie bereits Teil des TuS Bothfeld 04 und in welcher Abteilung haben Sie begonnen?

Seit 1977 bin ich Mitglied im TuS Bothfeld. Begonnen habe ich in Kindertagen in der Turnabteilung und habe später zum Handball gewechselt.

Sie leiten auch Nordic-Walking-Lauf-und Übungsgruppe – was hat Sie dazu inspiriert, diesen Kurs anzubieten?

Der zweite Kreuzbandriss! In der damaligen Reha habe ich die Sportart Nordic Walking kennengelernt und als sehr guttuend empfunden, sodass ich später Fortbildungen besucht habe, um mich als Übungsleiterin zu qualifizieren.

Was ist Ihre Lieblingssportart und warum?

Ich habe mehrere Lieblingssportarten.

Mein Herz schlägt für Sportarten Turnen und Handball aus meiner Kinder- und Jugendzeit. Hier habe ich so viele wertvolle Erfahrungen machen dürfen 😊

Wir alle sind eine solide Gemeinschaft, Jung lernt von Alt und wenn Jung alt wird, geben die neuen Alten die guten Erlebnisse an die nächste Generation weiter!

Was bedeutet Sport für Sie persönlich?

Sport ist für mich ein wichtiges Element im Leben, der mir sehr viel Spaß macht. Hilft Stress abzubauen und ein Wohlgefühl bewirkt. Fairplay steht vor dem Ergebnis, am Ende zählt nur das Erlebnis der gemeinsam verbrachten Zeit.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit außerhalb des Vereins?

Privat bin ich noch in der Kirchengemeinde aktiv und verbringe gern gemeinsame Zeit mit der Familie und unseren Enkelkindern.

Haben Sie eine besondere Erinnerung oder ein Highlight aus Ihrer Zeit im Verein, das Sie teilen möchten?

Es gab viele tolle Begegnungen in der Geschäftsstelle und auch im Sportbetrieb.

Welche großen Veränderungen haben Sie im Verein über die Jahre erlebt?

Die größte Veränderung war für mich die coronabedingten Einschränkungen. Es war manchmal sehr schwierig, dem Unmut der teilweise recht aufgebrachten Mitglieder gegenüberzustehen.

Ferner musste ich feststellen, dass der Umgangston ein wenig rauer geworden ist, es mag den damaligen Umständen geschuldet sein. Mein Motto ist, „Ein Lächeln kostet nichts!“ und daher freue ich mich immer, wenn Menschen sich freundlich begegnen.

Haben Sie besondere Verbindungen oder Geschichten mit Mitgliedern, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

In meiner Handballzeit sind Freundschaften entstanden, die bis heute noch Bestand haben.

Wie sehen Sie die Zukunft des TuS Bothfeld 04 und welche Entwicklungen wünschen Sie sich?

Der TuS wächst stetig und entwickelt sich gut im Kurssystem, sodass sich der TuS keine Sorgen um die Zukunft machen brauch. Schön wäre es, wenn wir die Aufnahmestopps in einigen Abteilungen beheben können.

Welche Botschaft möchten Sie den Vereinsmitgliedern und Leser des Newsletters mitgeben?

Immer Mensch bleiben! Ein freundliches Miteinander und ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft.

Ehrenmitglieder

Bitte erzählen Sie uns, wann und wie sind Sie zum TuS Bothfeld 04 gekommen?

Als vierjähriges Kind. Mein Onkel, Willi Nölle, war damals Vorsitzender des TuS Bothfeld 04 (1935–1939). Es war damals üblich, dass die Kinder aus der Familie auch in den Verein gingen. Wir haben dort Ballspiele gemacht – das war für uns Kinder natürlich ein großes Vergnügen. So bin ich also zum TuS gekommen. Das ist nun 85 Jahre her.

Wo befand sich der Sportplatz zu dieser Zeit?

Hinter dem Bothfelder Anger. Wenn man von der Kirche herunterging, lag auf der rechten Seite ein großes Tor – dort war der Eingang zum Sportplatz des TuS Bothfeld.

Welche Sportarten haben Sie damals gemacht?

Zuerst Ballspiele, später auch Übungen mit Medizinbällen und an Turngeräten. Später kam dann Leichtathletik dazu. Gelaufen sind wir damals auf der Ebelingstraße: Von der Schule oben bis hinunter zur Kirche – das war unsere Laufstrecke. Heute ist das kaum noch vorstellbar.

Wissen Sie noch, wie lange die Laufstrecke war?

Ganz genau weiß ich es nicht. Aber man könnte es nachmessen – von der Schule bis hinunter zum Eingang Sutelstraße. In der Sporthalle an der Ebelingstraße war später auch der TuS Bothfeld untergebracht. Dort fand das Geräteturnen statt. Wir saßen auf dem Barren, trugen weiße Turnhemden und schwarze Turnhosen.

Eine Zeit lang habe ich auch Handball gespielt. Meine Schwester war schon früher in einer Damenmannschaft aktiv, und später habe ich auch mitgemacht. Wir hatten eine schöne Zeit, aber nach zwei Jahren löste sich die Mannschaft wieder auf – warum, weiß ich nicht mehr.

Wer aus Ihrer Familie war auch beim TuS?

Mein Mann hat mit zwei Freunden – Günter Großkopf, der später auch Vorsitzender war (1972–1983), und Walter Wehrhahn – das kleine Clubhaus am Sahlkamp aufgebaut. Wir waren damals von der Wittekindstraße (heutige Hilligenwöhren), zum Sahlkamp umgezogen.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem TuS Bothfeld am Sahlkamp?

Da vorne, habe ich letzte Woche zu meinem Sohn gesagt, steht die Pappel – die hat dein Vater gepflanzt. 1954, bei der Einweihung des Clubheims, war ich dabei. Damals machte ich mein Pflichtjahr in Pyrmont, weil mein Vater wollte, dass wir Mädchen ein Jahr aus dem Haus gehen. Natürlich wollte ich zur Feier kommen. Also setzte ich mich in den Zug, um schnell nach Hannover zu kommen.

Haben Sie Ihren Mann über den TuS kennengelernt?

Ja, mein Mann war auch Bothfelder. Irgendwann waren wir zusammen auf einer Veranstaltung – und so sind wir dann ein Paar geworden. In diesem Jahr wären wir 65 Jahre verheiratet. Unsere Goldene Hochzeit konnten wir damals noch sehr schön begehen, sogar in der Kirche, mit Kindern, die Blumen streuten. Das war etwas ganz Besonderes.

Und so erinnere ich mich an den Polterabend, der in der Wohnung meiner Eltern statt. Da stand fast der halbe TuS in der Wohnung meiner Eltern. Esszimmer, Wohnzimmer, Büro, Küche – alles voll. Bei unserer Hochzeit standen die Handballer Spalier vor der Kirche, das war ein toller Moment.

Mein Mann und ich sind sechs Jahre auseinander. Viele aus der damaligen Runde waren älter – etwa Edgar Wichmann und andere. Ich war eher das „Küken“ dazwischen. Man sollte alle duzen, aber das war für mich ungewohnt. Damals hatte man Respekt vor den Älteren. Also habe ich gesagt: Ich sage lieber „Tante“ oder „Onkel“. Später hat sich das Du dann eingebürgert, aber dieser Respekt war mir wichtig.

Unser Sohn war noch ein Baby im Kinderwagen, als wir oft zum TuS gingen. Wir schoben den Kinderwagen dorthin, die anderen Familien brachten ihre Kleinen mit – so auch die Tochter von Walter Kipka waren im gleichen Alter. Die Babys standen hinten an der Musikbox, während wir feierten. Und nachts sind wir mit dem Kinderwagen durch die Kornfelder wieder nach Hause gegangen. Damals standen rechts und links vom Bothfelder Anger noch Kornfelder.  Das waren wirklich schöne Zeiten.

Als unser Sohn etwas größer war, nahm mein Mann ihn sonntags im Kinderkarre mit zum Frühschoppen. Er regte sich immer auf, weil die anderen erst später zum Mittagessen gingen, während es bei uns Punkt zwölf Uhr auf den Tisch kam. Aber eigentlich war das die schönste Zeit in der TuS-Gemeinschaft.

Später änderte sich vieles, als wir die Firma übernahmen. Da blieb weniger Zeit, doch mein Mann engagierte sich weiterhin viele Jahre im Sportplatzausschuss. Ich erinnere mich noch: Der Platz musste mit neuem Mutterboden aufgefüllt werden. Mein Mann organisierte das, brachte mit zwei LKW den Boden her. Doch als er an einem Arbeitstag vor Ort stand, war niemand da – er allein mit all der Erde. Da hat er sich geärgert und gesagt: „Das war’s. Ich bringe das schon gratis her, und dann soll ich auch noch alleine schuften.“ Das war für ihn der Punkt, an dem er aufhörte.

Aber trotz allem – es war eine schöne Zeit. Wir haben viele schöne Stunden erlebt.

Das war immer noch am Sahlkamp?

Ja, immer noch am Sahlkamp. Es war ein schöner, großer Raum, dahinter die Küche und die Theke. Mittwochs war Vorstandssitzung, da hing so eine Lampe über dem Tresen.

Und Sie selbst haben als junge Frau noch Sport gemacht?

Nein, nicht mehr. Als wir die Firma 1970 übernahmen, war ich von da an in vielen Gremien des Verbandes tätig z.B. in der IHK, sogar beim Finanzgericht. Das hat mich lange Jahre beschäftigt.

Aber Vereinsmitglied sind Sie immer geblieben?

Ja, natürlich. Und mein Mann bekam später, zusammen mit Herrn Werhahn und Herrn Großkopf, die goldene Ehrennadel für den Sportplatzbau und das Clubheim. Als er vor 13 Jahren verstarb, war ich sehr bewegt, dass der TuS im Internet einen wunderbaren Nachruf für ihn veröffentlichte.

Gisela Fiene war noch vor mir Mitglied. Sie ist schon lange verstorben. Seitdem bin ich die Älteste in der Mitgliedschaft – vielleicht gibt es Ältere, aber nicht mit so langer Vereinszugehörigkeit.

Können Sie sich an Feste oder Traditionen im Verein erinnern, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Oh ja, die Veranstaltungen bei Wiese. Dort wurde geturnt – die Männer in ihren weißen langen Hosen. Und dort fanden auch die Bälle statt, in Großbuchholz, im Saal „Zur Eiche“. Da feierten nicht nur wir, sondern auch andere Vereine, wie der Gesangsverein. In Bothfeld selbst gab es damals noch keinen Festsaal. Die Bälle waren geschlossen, also nur für Mitglieder – alle waren festlich gekleidet. Nachmittags fand das Schauturnen der Männer statt (u.a. Geräteturnen). Ob es jährlich war, weiß ich nicht mehr, aber regelmäßig auf jeden Fall. Wir gingen zu Fuß dorthin – Taxis waren damals selten. Auch der Männergesangsverein Concordia war dabei. das waren eindrucksvolle Erinnerungen.

Was war für Sie persönlich das Wertvollste aus Ihrer Vereinszeit

Vor allem die Veranstaltungen – Silvesterbälle im Clubheim, Sommerfeste auf dem Sportplatz. Ich war die Jüngste in der Runde, später kamen andere nach. Es war eine echte Gemeinschaft: Eltern waren da, Kinder natürlich auch. Die Milchflasche für die Kleinen wurde einfach mitgebracht und warmgemacht – so unkompliziert war das. Wenn ich daran denke, wie viele Stunden wir dort verbracht haben – das sind schöne Erinnerungen.

Und Ihr Mann hat ja sehr viel Arbeit investiert.

Ja, er hat viel für den TuS gemacht.

Nach dem Krieg bauten sie am Walde – in Wittekind, dort, wo der Weg zur Autobahn führt (heutige Hiligenwöhren) – mit den einfachsten Mitteln einen Platz auf. Man musste zusammenkratzen, was man irgendwo auftreiben konnte. Von dort ging es später weiter zum Sahlkamp.

Das Wichtigste aber war immer der Zusammenhalt. Das wünsche ich mir auch heute noch.

Es wäre traurig, wenn das verloren geht.

Wenn etwas auf dem Sportplatz los war, waren wir auch oft dort. Unser Sohn ebenfalls. Und bis heute höre ich vom Balkon aus jedes Wort, wenn unten auf dem Sportplatz ein Spiel läuft.

Ich erinnere mich noch gut: Auf der Ebelingstraße habe ich früher bei Wettkämpfen mitgemacht – Laufen, Springen. Ich habe viel Leichtathletik betrieben, sogar lieber als Geräteturnen. Urkunden hingen bei mir im Kinderzimmer über dem Bett. Irgendwann habe ich aufgehört, weil es mir keinen Spaß mehr machte, immer zu gewinnen – es fehlte einfach die Konkurrenz.

Was wünschen Sie sich für Zukunft des TuS Bothfeld 04 und für die jüngere Generation?

Ein einziges Wort: Zusammenhalt. Miteinander reden, keine Alleingänge. Das bringt mehr als alles andere – für den Verein und auch für die Gemeinschaft im Stadtteil.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und die wertvollen Erinnerungen – es war mir eine große Ehre, mit Ihnen sprechen zu dürfen.

Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen und schildern, wie Ihre sportlichen Anfänge beim TuS Bothfeld 04 aussahen?

Ich bin 1966 kurz nach den Osterferien von meiner Mutter zum Kinderturnen in die Grimsehlwegschule gebracht worden. Alle Jungen aus meinem Umfeld starteten so beim TuS. In der Grimsehlwegschule gab es dort nur ein Jungenturnen, welches von Horst Brink und Hans Heckenauer geleitet wurde. Jeden Dienstag kreuzten wir dort auf und wurden zum Turnen animiert.

Nach ein paar Jahren wechselten wir zur Leichtathletik im Sommer und im Winter wieder zum Turnen. Die Leichtathletik fand noch auf unserem alten Sportplatz am Sahlkamp statt. Heute ist dort der Krasseltweg. Wir wechselten zum neuen Sportplatz auf der Bezirkssportanlage Bothfeld. 1973 wurde ich dort in meiner Altersklasse Leichtathletik-Vereinsmeister.

Da ich 1974 zu groß und schwer wurde, hat mich Horst Brink gefragt, ob ich als Helfer in der Turnabteilung beim Kinderturnen mich einbringen möchte. Dieses war meine Aufgabe. Ich wurde zuerst in der Grimsehlwegschule mit Hans Heckenauer eingesetzt. Später betreute ich auch Kinder in der Gartenheimschule und im Hägewiesen. Auch in der Ebelingstr. und im Tegelweg wurde ich eingesetzt.

1976 machte ich den Jugendgruppenleiterschein bei der Hannoverschen Sportjugend zusammen mit Rainer Freier. Von da an engagierte ich mich auch in der überfachlichen Jugendarbeit im Verein. 1976/77 besuchte ich die Kreisturnschule des Turnkreises Hannover-Stadt und 1979 machte ich dann meinen Übungsleiterschein in der Landesturnschule in Melle bei Osnabrück. Als Prüfungsaufgabe musste ich einen Bändergymnastik erarbeiten.

Was hat Sie motiviert, sich als Vereinsjugendleiter (1988–1996) und als Sportwart zu engagieren?

1978 habe ich beim deutschen Turnfest in Hannover in der damaligen Messehalle 6 mit einigen Helfern vom TuS den Geräteaufbau und -umbau beim allgemeinen Wettkampfturnen der Jugend und Erwachsenen gemacht. Das war eine große Erfahrung bei einer Großveranstaltung mit 60.000 Teilnehmern. Später habe ich selber Landesturnfeste in Emden, Verden und Salzgitter besucht. Auch bei dem deutschen Turnfest in Frankfurt 1982 bin ich dann gewesen und habe mich sportlich eingebracht.

1980 habe ich in der Turnabteilung den Posten des Kinderturnwartes von Karl-Heiz Richter übernommen und diese mehrere Jahre ausgeübt. Das war eine Herausforderung, ich war zu dieser Zeit bei der Bundeswehr, und nur am Wochenende zu Hause. Der Trainingsbetrieb ruhte für mich zu dieser Zeit.

Durch Kontakte mit dem Turnkreis und dem Landesverband startete meine Karriere beim Turnverband als Kreiskampfrichterwart Jungen und später als Jugendwart im Turnverband. Viele Posten habe ich immer miteinander verbinden können. Vom Verein zum Verband war es immer ein kleiner Schritt, aber mehr profitierte der Verein davon. Man war immer auf Augenhöhe und im Gespräch mit den Verbandsfunktionären.

Da mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß machte, bin ich in den Sommerferien 1978 und 1979 mit Rita Groth und Horst Brink, nach Hellengerst in die Ferien.

1988 löste ich Rainer Freier als Vereinsjugendleiter ab und leitete den Jugendausschuss des Vereins. Wir haben viele Veranstaltungen mit den Jugendsprechern der Abteilungen durchgeführt. Zeltlager auf dem Sportplatz, Schnitzeljagten im Bothfelder Wald, Weihnachtsmärchen, Radtouren, Laternenumzug, Ferienfreizeiten in Kirchheim und Wennigsen und Bastelnachmittage usw.

1996 wurde die Stelle des Sportwartes frei und ich wechselte vom Jugendwart zum Sportwart. Die überfachliche Jugendarbeit im Verein habe ich dann aufgegeben.

Welche Momente, Begegnungen oder Veranstaltungen sind Ihnen aus Ihrer Vereinszeit besonders in Erinnerung geblieben?

Die schönsten Momente waren die großen Veranstaltungen im TuS. Bei der 75-Jahrfeier moderierte ich die Turnschau auf dem Sportplatz im OSV-Stadion. Die 100-Jahrfeier habe ich als Sportwart zusammen mit den Spartenleitungen und Vorstand organisiert. Ein großes Festzelt stand auf dem Hartplatz des OSV und eine ganze Woche vom 18. Juni bis 27. Juni 2004 gab es Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und für Senioren.

Als Festredner hatten wir bei der Jubiläumsfeier am 25.06.2004 Prof. Rolf Wernstadt, ehem. Landtagspräsident. Beim Handballturnier besuchte uns der damalige OB und spätere Ministerpräsident Stefan Weil.

Seitdem die Bothfelder Kaufleute ihren Herbstmarkt veranstalten, sind wir dabei. Die ersten Jahre habe ich als Sportwart bei den Planungen mitgeholfen, die Bühnenprogramme ausgearbeitet und am Umzug teilgenommen. Auch die Einweihung des Mittellandkanals vor 20 Jahren wurde mit den Kaufleuten zusammen organisiert.

Als Sportwart habe ich im Clubheim auch andere Veranstaltungen organisiert. Mehrere Male haben wir uns im Clubheim zu besonderen Essen, z.B. spanisch mit Folkloregruppe, getroffen. Eine Faschingsfeier ging dagegen völlig in die Hose. Es kamen acht Teilnehmer.

Ab 1980 bin ich als Jugendgruppenleiter in den Sommerferien mit der Hannoverschen Sportjugend zum Priwall gefahren. Auch andere TuS-Mitglieder hatten dieses schon mehrfach gemacht. 1958 wurde unter Federführung vom Jugendwart des TuS-Bothfeld Günther Kaase das Zeltlager gegründet. Zwei Jahre war ich Betreuer für drei Wochen für neun Kinder im Zeltlager. Später weitere acht Jahre als Freizeitleiter eines ganzen Zeltdorfes mit ca. 60 Kindern. Immer wurden von mir Kinder vom TuS mitgenommen. Anmeldung über die Geschäftsstelle des TuS. Weitere Ferienfreizeiten wurden auf Texel und in Heino in den Niederlanden besucht.

Wie und von wem kam damals die Idee, einen Kindergarten zu gründen und welche Werte/Ziele waren dabei dem Team vom TuS Bothfeld besonders wichtig?

1995 wurde eine Kaserne in Bothfeld von der Bundeswehr aufgegeben und sollte in eine zivile Nutzung überführt werden. Da wir als TuS ständig Sporthallenkapazitäten suchten, kam der Vorsitzende Dieter Schülke auf die Idee, die Sporthalle in der ehem. Prinz-Albrecht-Kaserne zu nutzen. Aber wie? Kaufen für den TuS war zu teuer. Als Bauingenieur hatte er Einsicht in die Umnutzungspläne der Stadt. Eine Kita sollte dort entstehen. Aber nicht neben der Sporthalle, sondern auf dem heutigen Schulhof der Fesch-Grundschule. Dieter Schülke setzte sich mit dem OB Herbert Schmalstieg an einen Tisch und der sorgte für eine Bebauungsplanänderung. Jetzt sollte die Kita direkt neben der Sporthalle entstehen.  Dieter suchte ein Architektenbüro und stellte die Pläne der Stadt vor. Volltreffer. Die Stadt war begeistert von so einer ehrenamtlichen Idee. Jetzt musste Dieter nur noch Geld besorgen und das Grundstück (19.000 qm Bothfeld) kaufen.  Alles klappte hervorragend. Im Frühjahr 1998 legte der OB Herbert Schmalstieg den Grundstein. Am 1.9.1999 ging die Sportkita in Betrieb. Am Anfang noch ein bisschen holperig, das Außengelände war noch nicht fertig. Heute, nach 26 Jahren, steht eine schöne Einrichtung immer noch dort, betrieben von einem Förderverein, der mittlerweile auch eine zweite Kita im Prinz-Albrecht-Ring 35 betreibt.  Die Sporthalle, die daneben ist, wird von beiden Kitas benutzt und ein Förderverein hat für den TuS die Sporthalle fest im Griff. Die zweite Sporthalle hat die Fesch gekauft.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Sportkita und dem TuS Bothfeld heute?

Von Anfang an ist die Tanzabteilung des Tus in der Sportkita. Die gebaute Arena ist mit Parkettboden extra so gebaut worden. Es gibt seit 2001 einen Kooperationsvertrag mit dem TuS und der Kita. Die Kita nutzt dafür auch mal den Sportplatz. Am Anfang hatten wir gedacht, es können mehr gemeinsame Veranstaltungen geben. Aber das funktioniert nicht. Die Kita geht bis 16.00 Uhr und der TuS fängt um 16.00 Uhr an.

Welche Rolle spielt der Sport in Ihrem privaten Leben?

Privat mache ich beim TuS keinen Sport mehr, das liegt zeitlich nicht mehr drin. Ich bin in den letzten Jahren lediglich zum Skilaufen gefahren. Altersbedingt wird das auch weniger.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des TuS Bothfeld 04 und welche Botschaft möchten Sie der jüngeren Generation mit auf den Weg geben?

Für die Zukunft wünsche ich dem TuS, dass er immer genügend ehrenamtliche Helfer für die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit heute findet. Ohne die vielen kleinen Helfer geht es nicht. Die ehrenamtlichen sind die Stütze des Vereins. Der Verein muss diese ehrenamtlichen pflegen und immer wieder fordern und motivieren. Jugendliche sollten im Verein früh Aufgaben übernehmen können. Viele meiner Mitstreiter damals sind auch heute noch aktiv, wenn auch in kleinerem Umfang.

Abteilungsleitung

Erzählen Sie uns bitte etwas über die Judo Abteilung des TuS Bothfeld 04.

Wie groß ist die Abteilung?

Zurzeit haben wir mit den Eltern in den engagierten Familienmitgliedschaften und den Purzelbären 101 Mitglieder in der Judo-Abteilung.

Gibt es verschiedene Gruppen oder Altersklassen?

Wir verfügen als eine der ganz wenigen Judo-Abteilungen über eine relativ große und sozial gut vernetzte Erwachsenen-Gruppe, in der leider nicht alle regelmäßig trainieren können, da Schichtdienst, Dienstreisen und familiäre Verpflichtungen dies verhindern. Das ist nun mal bei Erwachsenen so. Dafür bieten wir aber dieser Interessengruppe auch dreimal pro Woche Training an.

Bei den Kindern und Jugendlichen ist es durch die körperlichen Unterschiede notwendig, die Gruppen adäquat zu teilen: So sind die Jugendlichen (11-17jährigen) mittwochs und freitags auf der Matte, die 7-11jährigen Kinder ebenso mittwochs und freitags, und die 4-7jährigen Purzelbären nur mittwochs für eine Stunde – diese wären mit einer längeren Einheit überfordert.

Wann wurde die Abteilung gegründet?

Im August 2002 gab es seitens eines Judovaters, dessen Sohn in unserem alten Verein trainierte, die Anfrage, ob wir, Wolfram Diester und ich (Jutta Milzer), uns vorstellen könnten, in Bothfeld Judo-Training anzubieten und dort eine neue Abteilung zu gründen. Wir waren von der reinen Wettkampf-Orientierung unseres alten Vereins ohnehin wenig begeistert und haben den Versuch gestartet. So gibt es uns jetzt bereits in dieser Trainer-Konstellation seit 22 Jahren.

Wie hat sich die Mitgliederzahl in den letzten Jahren entwickelt?

Wir sind mal mit 30 Mitgliedern gestartet, hatten dann auch zu Hochzeiten ca. 125 Mitglieder, haben dann allerdings besser darauf geachtet, die Abteilung um Schläfer und nicht mehr Aktive entsprechend zu verschlanken, kamen dann auf ca. um die 100 Mitglieder. Die Überlegung, für jedes an den LSB gemeldete Mitglied damals 24,00€, heute 26,00€ für die Jahressichtmarke entrichten zu müssen, obwohl der Großteil der gemeldeten keine Aktionen innerhalb des Verbands wahrnimmt, hat dann dazu geführt, dass wir ein weiteres Mal genau hingeschaut und die Mitgliederzahl dadurch aktiv auf zurzeit ca. 85 Mitglieder reduziert haben, die an Weiterbildungen, Prüfungen und Wettbewerben teilnehmen.

Da wir zu Corona-Zeiten wöchentlich per ZOOM-Konferenz online Training mit theoretischen Informationen und historischen Erläuterungen angeboten hatten, sind uns in dieser Zeit die verständlichen 20% der Mitglieder abgewandert zu weniger Kontakt-bezogenen Sportarten, was wir auch bis heute nicht wieder ganz auffüllen konnten.

Das liegt aber weniger an den äußeren Umständen als einer Art Mode, der bestimmte Sportarten unterworfen sind. Judo hatte in der Zeit zwischen 1970 bis 2000 eine ziemliche Präsenz in den Medien und wurde von einer großen Interessengemeinschaft getragen. Seitdem haben sich aber viele interessante neue Sportarten entwickelt, zu denen eine derart trainingsintensive Sportart, für die man noch dazu zuhause Notizen machen und lernen muss, in Konkurrenz schlecht abschneidet. Aber wir werden langsam wieder mehr.

Zum Glück können wir in Bothfeld zudem aus unserer Spezialisierung auf das Fachgebiet Kata, das in der Ausbildungs- und Prüfungssituation des Judo eine große Rolle spielt, Vorteile ziehen, da uns viele als Gäste kennen gelernt haben, die dann später in den TuS Bothfeld eingetreten sind und jetzt unsere Erwachsenengruppe bereichern.

Welche Trainingsmöglichkeiten bietet die Abteilung für verschiedene Altersgruppen und Spielstärken?

Wir bieten an drei Tagen in der Woche Training an. Für die Erwachsenen besteht somit dreimal das Angebot, sich ausbilden zu lassen, für die Jugendlichen zweimal, für die Kinder ebenfalls zweimal und für die ganz Kleinen ist die eine Trainingseinheit am Mittwoch die einzige kindgerechte Zeit, zu der wir einladen können.

Welche besonderen Angebote oder Unterstützung gibt es für Anfänger oder Neueinsteiger in der Abteilung?

Zum einen sehen wir immer zu, dass sich zu jedem Neuanfänger ein in Alter und Gewicht passender Fortgeschrittener findet, der ihn an die Hand nimmt, ihm den Gürtel bindet, ihm erklärt, was gemacht werden soll, und ihn in die Gemeinschaft begleitet. Zum anderen gilt im Judo das Prinzip Kohai-senpai, das bedeutet, dass jeder, der in irgendeiner Weise schon mehr weiß als sein Nachbar, dazu verpflichtet ist, diesem das beizubringen. Natürlich sind Kinder und Jugendliche in ihrer Graduierungsstufe noch nicht ausgebildete Trainer, aber dieses Prinzip führt zu sozialer Verantwortung und zu einer positiven Wahrnehmung auf beiden Seiten.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Vorteile oder Highlights, die die Judo-Abteilung des TuS Bothfeld 04 ihren Mitgliedern bietet?

In erster Linie bieten wir eine sehr große Kontinuität an mit der stabilen Trainersituation seit 22 Jahren. Dann gibt es zusätzlich zum Gruppentraining in allen Altersstufen auch immer das Individualtraining nach Anmeldung, das helfen kann, die Fallschule, und damit die Vermeidung von Unfällen, zu verbessern, bestimmte Techniken zu üben oder sich auf eine Prüfung oder eine Leistungsshow (Wettbewerb) vorzubereiten. Das verschafft uns unter Erwachsenen den größten Zulauf, den wir mit Gästekarten zu regulieren versuchen.

Auf welcher Leistungsstufe oder Ebene befinden sich die TuS Judokas aktuell?

Wir haben eine größere Menge Dan-Träger vom 1. bis zum 6. Dan in der Abteilung, die Teilnehmer werden immer motiviert, von sich aus Trainer-Lizenzen anzustreben und Fortbildungen zu besuchen, damit das Wissen auf der Matte dann dadurch neue Impulse erhält und ständig Innovationen mitnimmt. Unsere Kinder und Jugendlichen sind im Bereich der Kyu-Grade bunt gemischt, was aber ganz normal dem Entwicklungsstand und dem Alter entspricht.

Was sind die größten Herausforderungen, denen sich die Judo-Abteilung gegenübersieht?

Zum einen müssen wir versuchen, trotz der Vermittlung der sehr traditionellen Werte (siehe auch die Judo-Werte beim DJB) nicht in den Geruch von einer stehengebliebenen Sportart zu geraten. So vermitteln wir durchaus neben Wertemaßstäben im allgemeinen Umgang miteinander auch Kenntnisse der Biomechanik, der Physik und der Hygiene, die bei uns einen sehr großen Stellenwert hat. Die soziale Komponente darf natürlich bei einer Sportart, in der wir Menschen werfen, statt Bälle oder Speere, niemals vernachlässigt werden. Auch kommt man niemals einem fremden Menschen so nahe wie im Judo. Das braucht manchmal Überwindung, führt aber auch dazu, dass man sich in seinem Verhalten klar seriös zu Distanz und Akzeptanz bekennt. Gleichzeitig müssen vor allem Anfänger im Judo lernen, die anerzogene Zurückhaltung vor körperlichen Auseinandersetzungen abzulegen und sich nach vorher fest gelegten Regeln körperlich und auch geistig (durch Austricksen) aneinander zu messen. Diese Hürde zu überspringen, fällt wohl am schwersten. So haben wir viele Kinder, die zwar sehr gerne zum Training kommen, aber große Angst haben, einen Wettkampf zu besuchen, weil sie dort der Situation ausgesetzt sind, verlieren zu können.

Dass Judo genau aus diesem Grund eine Schule fürs Leben ist, in dem man ja auch nicht immer, wenn man irgendwo startet, auf dem Siegertreppchen landet, merken die meisten leider gar nicht, weil sie nicht lange genug dabeibleiben.

Im Judo gilt Fallen nicht als Niederlage, sondern das „gekonnte Fallen“, dass man viele Jahre trainieren muss, ist eine Sicherungsmaßnahme, die auch im Alltag hilfreich ist. Die mentale Auseinandersetzung mit der Situation, der Unterlegene zu sein, ist sehr wichtig für die Entwicklung von Erwachsenen wie auch Kindern. Ein Judoka weint nicht über einen verlorenen Kampf, sondern gratuliert dem Besseren zu seinem Erfolg und bedankt sich bei ihm dafür, dass er seine eigenen Defizite kennen gelernt hat, um daran zu arbeiten. Das klingt etwas sehr idealistisch und ist auch leider in der Realität nicht immer so erreichbar. Aber wir versuchen das in jedem Training zu vermitteln. Leider sind oft die Eltern unserer Judo-Kinder deutlich ehrgeiziger als die Kinder selbst, so dass die Kleinen erst durch die Reaktion der Eltern dahin kommen, eine Niederlage im Wettkampf als etwas Erniedrigendes einzuschätzen. Aber die Eltern haben wir leider nicht auf der Matte, so dass wir hier nicht an deren mentaler Stärke mitarbeiten können. Für uns Trainer ist bei den Kindern natürlich jeder Sieg und jede Medaille ein großer Schritt nach vorn. Aber unterm Strich lernt ein Judoka, der im Wettkampf verloren hat, mehr über sich und seine Möglichkeiten als einer, der als Sieger von der Matte geht, und weiß, dass ihm alle anderen unterlegen waren. Hybris ist der Feind jeder Weiterentwicklung – das wissen alle, die sich in Ausbildung ihrer Kenntnisse, ob im Handwerk, im sozialen Bereich oder in der Forschung, auf den Weg gemacht haben, etwas zu erlernen.

Erfolg, wirtschaftlicher Gewinn, Vorteile gegenüber anderen und das Hochgefühl eines erreichten Ziels sind natürlich positiv besetzte Erfahrungen – wie lange halten die an, wie nachhaltig sind sie, und wie oft müssen andere deshalb mit einem Misserfolg, wirtschaftlichem Verlust und Nachteilen leben?

Dabei zu helfen, die Welt mit anderen Augen als dem Blick auf den eigenen Vorteil zu sehen, das ist die größte Herausforderung an uns.

Könntest Du dich bitte kurz vorstellen und uns etwas über deine Rolle im TuS Bothfeld erzählen? Wie lange bist du bereit Teil des TuS Bothfeld?

Hallo, ich bin Jelle Jonathan Bartelink (35) und bin seit letztem Februar Abteilungsleiter Basketball. Ich spiele selbst Basketball, seit ich acht bin, und spiele beim TuS Bothfeld seit Februar 2019 in der Hobbymannschaft. Außerdem bin ich als Schiedsrichter bei Heimspielen aktiv.

Erzähl uns bitte etwas über die Basketball-Abteilung des TuS Bothfeld 04.

Die Basketball Abteilung hat mehr als 200 Mitglieder. In den verschiedenen männlichen Jugendligen des Niedersächsischen Basketballverbands sind wir jeweils vertreten. Dazu haben wir für jede Altersklasse mehrere Mannschaften, die auf unterschiedlichem Niveau spielen. Außerdem haben wir aktuell 3 Herren-Mannschaften und eine gemischte Hobbygruppe.

Welche Trainingsmöglichkeiten bietet die Abteilung für verschiedene Altersgruppen und Spielstärken?

Wir bieten für fast alle Mannschaften mindestens zwei Trainingszeiten in der Woche an. Je nach Spielstärke liegt der Fokus eher auf den Grundlagen (Anfänger) oder eher auf der Weiterentwicklung (Leistungsteams). Wichtig ist uns bei den Trainings, dass die Spieler selbst lernen, die besten Entscheidungen zu treffen, statt feste Spielzüge. Außerdem sollen die meisten Übungen mit Ball und Gegenspieler stattfinden, damit spielähnliche Situationen geübt werden. Unter dem Motto: Wenn Spieler besser werden sollen im Basketball, dann sollen sie mehr Basketball spielen.

Welche besonderen Angebote oder Unterstützung gibt es für Anfänger oder Neueinsteiger in der Abteilung?

Dadurch, dass wir für jede Altersklasse mehrere Mannschaften haben, haben wir eigentlich für jede und jeden eine passende Mannschaft – auch für Anfänger oder Neueinsteiger.

Die Kinder von vier bis acht Jahre fangen in unserer Ballschule an, wo verschiedene Ballsportarten kennengelernt werden. Ab ungefähr acht Jahre wird dann mit Minibasketball in der Altersklasse U10 mit den ersten Punktspielen angefangen. In den Altersklassen U10 und U12 gibt es mit dem Minibasketball angepasste Regel, damit alle zum Spielen kommen und der Spaß am Basketball-Sport im Vordergrund steht.

Was sind Deiner Meinung nach die größten Vorteile oder Highlights, die die Basketball-Abteilung des TuS Bothfeld 04 ihren Mitgliedern bietet?

Neben Trainingszeiten unter der Woche und Punktspielen am Wochenende bieten wir in den Schulferien auch Basketball-Camps für Kinder und Jugendliche an. Diese Camps werden nicht nur vereinsintern, sondern auch durch Spieler von verschiedenen regionalen Vereinen sehr gerne besucht. Hier können die Spieler dann vier Tage hintereinander stundenlang Basketball spielen.
Außerdem nehmen verschiedene Mannschaften an Turnieren im In- und Ausland teil, was von den Mitgliedern immer sehr positiv hervorgehoben wird. Auch bieten wir mit einer Sommer League für Kinder noch weitere Aktivitäten an, bei denen der Fokus auf dem Spaß am Basketball liegt.

Auf welcher Leistungsstufe oder Ebene befinden sich die Basketballer*innen des TuS aktuell?

In allen Altersklassen von U12 bis U18 haben wir Landesliga-Mannschaften. Die Landesliga ist bei der männlichen Jugend die höchste Liga im Niedersächsischen Basketballverband. Unsere U18-Landesliga-Mannschaft ist dabei in der letzten Saison in der eigenen Spielhalle sogar Landesmeister Niedersachsen geworden.
Darüber hinaus sind einige U16-Spieler im Rahmen unserer Kooperation mit dem MTV Wolfenbüttel in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) aktiv.

Was sind die größten Herausforderungen, denen sich die Basketball-Abteilung momentan gegenübersieht?

Die Basketball-Abteilung hat sich Anfang September von dem hauptamtlichen Trainer Malte Mießner verabschiedet. Er hat die Abteilung die letzten Jahre als Trainer vieler Teams und auch in der Abteilungsleitung sehr geprägt. Um die Trainer und die Abteilungsleitung zu entlasten, haben wir uns dazu entschlossen, einige Teams aus dem Spielbetrieb zurückzuziehen, was keine einfache Entscheidung war. Wir haben verschiedene neue Trainer gefunden, sind aber für die Landesliga- bzw. Leistungsteams noch auf der Suche nach weiterer Verstärkung. Auch in der Abteilungsleitung brauchen wir noch mehr Unterstützung in der Organisation.
Darüber hinaus ist es seit vielen Jahren schwierig, geeignete Sporthallen für unsere Trainings zu bekommen. Dadurch finden viele Trainingszeiten in Sporthallen statt, die eigentlich zu klein und von schlechter Qualität sind – etwas, womit mehrere Sportarten vereinsintern und auch andere Vereine in Hannover zu kämpfen haben.
Zuletzt wollen wir auch wieder Basketball für Mädchen und Damen anbieten. Dies von Grund auf aufzubauen, wird eine große Herausforderung für die nächste Zeit sein. Wir sind aktuell dabei, eine Trainingsgruppe für Mädchen aufzubauen, und hoffentlich kann ich darüber bald mehr berichten.

Was begeistert Dich persönlich am meisten am Basketball – und warum sollte man es unbedingt mal ausprobieren?

Zuerst mag ich gerne Teamsport, und Basketball ist eine super Teamsportart. Jemand kann supergut sein, aber ohne Team und Zusammenspielen gewinnst Du keine Spiele. Darüber hinaus ist eigentlich jeder in der Lage, in einem Spiel einen Korb zu machen, was einfach ein schönes Gefühl ist. Dabei ist es ein schnelles Spiel, in dem es nie langweilig wird. Man kann eine super Aktion machen, aber viel Zeit, sich darüber zu freuen, gibt es eigentlich nicht, weil man beispielsweise direkt danach wieder in der Verteidigung gefordert ist.
Zuletzt kann man auch jederzeit kurz alleine oder in kleiner Runde einen Korb werfen – man braucht nur einen Ball und einen Korb, was es auf vielen Spielplätzen im Stadtviertel gibt.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und Leser*innen des Newsletters mitgeben?

Ich bin wirklich stolz auf die vielen Freiwilligen, die den Breitensport in unserem Verein ermöglichen. Unser Sportverein ist ein wichtiger Teil der Gemeinschaft in Bothfeld, und wir sollten uns alle gemeinsam dafür einsetzen, dass dies auch weiterhin so bleibt.

Könntest Du Dich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Deine Rolle im TuS Bothfeld 04 erzählen?

Ich bin Kathrin Buchholz, komme ursprünglich aus Berlin, bin seit 2014 in Hannover und durch meinen Mann zum TuS Bothfeld 04 gekommen. Dank meines Vaters, der ebenfalls Faustballer ist, bin ich quasi auf Sportplätzen und in Sporthallen aufgewachsen und spiele Faustball, seit ich sieben Jahre alt bin.

Beim TuS Bothfeld 04 wurde ich vom damaligen Jugendtrainer ins kalte Wasser geworfen, als es beim Kindertraining hieß, du kennst dich doch mit Faustball aus, also mach mal…So bin ich eher unfreiwillig zu meinem „Trainerjob“ gekommen. Ich kannte weder die Kinder, noch hatte ich vorher jemals irgendjemanden trainiert. Seit 2014 habe ich dann mit meinem Mann die Kinder- und Jugendmannschaften aufgebaut und trainiert, bis die eigenen Kinder kamen. Neben dem Trainerjob habe ich bis 2018 auch noch selbst aktiv mit meinem Heimatverein, dem VfK 1901 Berlin, in der 1. und 2. Bundesliga gespielt.

Seit Anfang 2024 habe ich dann zusätzlich die Abteilungsleitung übernommen und versuche seitdem, der Abteilung eine neue Richtung zu geben.

Neben den ganzen „Hobbyaufgaben“ arbeite ich seit Juni 2023 hauptamtlich im TuS Bothfeld und bin hauptsächlich für die Verwaltung der Kurse, Tätigkeiten in der Geschäftsstelle und alles, was dazugehört zuständig.

Erzähl uns bitte etwas über die Faustball-Abteilung des TuS Bothfeld 04.

Die Faustballabteilung hat zurzeit ca. 50 Mitglieder und zählt somit zu den kleinen Abteilungen des Vereins. Einen kleinen, für unsere Abteilung aber schon recht großen Mitgliederverlust gab es vor ca. 2-3 Jahren, seitdem hält sich die Mitgliederzahl stabil. Die Abteilung ist eine der älteren Abteilungen des Vereins. Sie wurde um 1930 als Faustball-Sparte gegründet und bestand bis ca. 1960. Nach einer längeren Pause wurde die „Sparte“ 1976 wieder ins Leben gerufen und existiert seitdem bis zum heutigen Tag.

Wir haben aktuell angefangen Kinder ab 6 Jahren aufzunehmen und eine fleißig trainierende U8 gegründet. Weiterhin nehmen wir aktuell mit einer gemischten U12, einer weiblichen U14 und zwei Männermannschaften am Punktspielbetrieb teil. In den beiden Männermannschaften wird die größere Jugend integriert und sammelt dort Spielpraxis. Außerdem gibt es rund um unsere Senioren eine Hobbygruppe, die sich regelmäßig zum Kleinfeldfaustball trifft. Unsere Frauenmannschaft existiert leider nicht mehr, da nicht mehr genug Spielerinnen da sind, die ernsthaft am Spielbetrieb teilnehmen wollen oder können. Die übrigen Spielerinnen verstärken die 2. Männermannschaft.

Welche Trainingsmöglichkeiten bietet die Abteilung für verschiedene Altersgruppen und Spielstärken?

Faustball wird von April bis Ende September draußen gespielt, auf dem Rasen des Sportplatzes. Unser Haupttrainingstag ist montags. An dem Tag sind von der Jugend bis zu den Senioren alle Altersgruppen am Nachmittag auf dem Sportplatz vertreten und trainieren dort getrennt nach Altersklassen. Am Erwachsenentraining nehmen aus Kapazitätsgründen bereits alle Spieler ab der U16 sowie Frauen und Männer teil. Für die Jugend U12/14 bieten wir seit dieser Saison einen zweiten Trainingstag am Mittwoch an.

In der Hallensaison von Oktober bis März sind wir in der Sporthalle zu finden. Auch hier trainieren die Kinder und Erwachsenen getrennt voneinander an verschiedenen Tagen in verschiedenen Hallen – je nachdem, welche Hallenzeiten zur Verfügung stehen. Die aktuellen Trainingstage und -zeiten sind auf der Homepage zu finden.

Welche besonderen Angebote oder Unterstützung gibt es für Anfänger oder Neueinsteiger in der Abteilung?

Grundsätzlich freuen wir uns über jeden, der gerne Faustball ausprobieren möchte, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Vorkenntnisse. Wir versuchen jeden in den Trainingsbetrieb zu integrieren, was in der Vergangenheit auch schon sehr oft gelungen ist.

Was sind Deiner Meinung nach die größten Vorteile oder Highlights, die die Faustball-Abteilung des TuS Bothfeld 04 ihren Mitgliedern bietet?

Wir Faustballer sind aufgrund der Abteilungsgröße eine kleine Gemeinschaft. Bei uns geht es sehr familiär zu, jeder kennt jeden, was aus meiner Sicht ein großer Pluspunkt ist. Desweiteren versuchen wir jedes Jahr mit möglichst vielen Abteilungsmitgliedern bei einem großen Faustballevent dabei zu sein. Wir waren in den vergangenen Jahren bspw. öfter beim größten Faustballturnier der Welt in Berlin, dem Wedding Cup, an dem an einem Wochenende im April über 200 Mannschaften in allen möglichen Altersklassen teilnehmen. In diesem Jahr werden wir nach 2017 wieder mit einer Gruppe von 13 Personen am Internationalen Deutschen Turnfest teilnehmen, das diesmal in Leipzig stattfindet. Ansonsten gibt es neben dem Faustballgeschehen auch kleinere Aktionen wie eine Weihnachtsfeier für die Kleinen oder ein Abteilungsessen für die Großen.

Auf welcher Leistungsstufe oder Ebene befinden sich die Faustballer*innen des TuS aktuell?

Unsere Jüngsten, die U8 spielt noch nicht im Punktspielbetrieb mit, sondern sammelt bei Turnieren ihre ersten Erfahrungen. Die U12 und U14 spielen im Bezirk Hannover/Braunschweig um den Bezirksmeistertitel und die Qualifikation zur Landesmeisterschaft. Die zweite Männermannschaft spielt aktuell mit einem gemischten Team in der Bezirksliga und unsere erste Männermannschaft spielt schon seit Jahren in der Niedersachsenliga mit und ist zuletzt leider am Aufstieg in die 2. Bundesliga gescheitert.

Was sind die größten Herausforderungen, denen sich die Faustball-Abteilung momentan gegenübersieht?

Die größte Herausforderung ist definitiv und das gilt nicht nur für uns in Bothfeld, sondern für alle Faustballvereine in ganz Deutschland, dass der Faustballsport nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, sondern aktiv gelebt und weiterverbreitet wird. Der Faustballsport ist eine Randsportart und momentan geht die Tendenz dahin, dass Faustballvereine immer mehr von der Landkarte verschwinden, wogegen wir auf jeden Fall etwas unternehmen möchten. Wir planen daher Besuche in Schulen, um den Kindern die Sportart vorzustellen oder auch Lehrer dazuzugewinnen, Faustball im Unterricht anzubieten. Wir werden an möglichst vielen Vereinsaktionen teilnehmen, um auf uns aufmerksam zu machen und versuchen möglichst präsent zu sein. Dies setzt allerdings voraus, dass es genügend Abteilungsmitglieder gibt, die dabei mitziehen und helfen.

Eine weitere Herausforderung sehe ich darin, den älter werdenden Nachwuchs so einzubinden, dass sie ebenfalls Aufgaben übernehmen, sei es organisatorische oder Trainertätigkeiten, damit wir die Kapazitäten haben, um neue Mitglieder aufnehmen zu können und die Last auf mehr Schultern verteilt wird, als es momentan der Fall ist.

Was begeistert Dich persönlich am meisten am Faustball – und warum sollte man es unbedingt mal ausprobieren?

Es gibt verschiedene Aspekte, warum Faustball ein toller Sport ist! Wenn man das richtige Team hat, kann man wirklich viel erleben. In meiner aktiven Zeit als Jugend- und Bundesligaspielerin bin ich mit meiner Mannschaft viel in Deutschland herumgekommen, wir waren auf zahlreichen Turnieren und Meisterschaften, haben viele weite Fahrten unternommen, haben zusammen gekämpft, sind aufgestiegen und abgestiegen, haben in Zelten und Jugendherbergen übernachtet, haben bei Schnee und in größter Hitze, auf überschwemmten und knochentrockenen Sportplätzen Faustball gespielt. Diese Erlebnisse haben mich sehr geprägt und ich möchte das gerne so gut wie möglich an zukünftige Faustballer weitergeben, damit jeder erleben kann, wie schön und erlebnisreich der Faustballsport sein kann. Die Faustballgemeinschaft ist einfach unglaublich, es ist wie in unserer Abteilung sehr familiär. Man lernt viele Leute kennen und was für unseren Sport steht, es geht immer absolut fair zu!

Der Faustballsport an sich kann auf der einen Seite ein sehr dynamischer Mannschaftssport sein. Mich hat immer gereizt, und tut es auch heute noch, für mein Team zu kämpfen, den Ehrgeiz zu haben, jeden Ball abwehren zu wollen, mich nach jedem Ball zu schmeißen, Bälle zu retten, wenn der Mitspielerin mal einer über den Arm gerutscht ist. Oder meiner Angreiferin den Ball so perfekt zuzuspielen, dass sie die beste Möglichkeit hat, beim Gegner zu punkten.

Auf der anderen Seite ist Faustball für Anfänger auch gut geeignet, da man die Dynamik und die Schnelligkeit durch das Aufkommen des Balles auf dem Boden im Vergleich zum Volleyball deutlich verringern kann. Somit können Anfänger leicht integriert werden und die Sportart auch schon im jungen Alter schnell erlernen.

Wie sieht bei euch ein typisches Training aus – und worauf legt ihr dabei besonders Wert?

Die Trainingsschwerpunkte sind in den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen natürlich unterschiedlich. Bei den Kleinen geht es vorrangig darum, sie spielerisch an den Faustballsport heranzuführen. Hier steht die Technik bspw. noch nicht im Vordergrund. Dies nimmt dann mit zunehmender Alters- und Leistungsklasse zu. Bei den Erwachsenen geht es je nach Mannschaft auch darum, Dinge im Training zu üben und zu verbessern, die beim Spieltag nicht gut funktioniert haben. Ansonsten gibt es keine großen Rituale oder Besonderheiten beim Training.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft der Faustball-Abteilung beim TuS Bothfeld 04?

Ich wünsche mir für die Zukunft der Faustballabteilung, dass wir wieder mehr Leute für unsere Sportart begeistern können, dass wir als Abteilung mehr und weiter zusammenwachsen und, dass wir es schaffen, mehr Abteilungsmitglieder für die Übernahme von Aufgaben zu gewinnen.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und Leser*innen des Newsletters mitgeben?

Seid aktiv, habt Spaß an Bewegung und seid offen für Neues!

Könntest Du Dich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Deine Rolle im TuS Bothfeld erzählen?

Hi, ich bin Basti Wallner (38) und zurzeit Abteilungsleiter Handball. Im Verein bin ich nun schon 35 Jahre und habe verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeführt. Vom Spieler, Schiedsrichter, Trainer, Pressewart und Turnierorganisation der Handballabteilung, über den Jugendwart des Vereins, habe ich immer versucht dem Verein zu helfen.

Erzähl uns bitte etwas über die Handball-Abteilung des TuS Bothfeld 04.
Die Handballabteilung ist einer größten und ältesten in unserem Verein. Mit derzeit etwa 600 Mitgliedern blicken wir auf fast 100 Jahre Handball in Bothfeld zurück. Dabei können wir auf ein breites Altersspektrum stolz sein, von Dreijährigen bis über 70-Jährige bewegen wir in allen Altersklassen Menschen aus Bothfeld und Umgebung.

Welche Trainingsmöglichkeiten bietet die Abteilung für verschiedene Altersgruppen und Spielstärken?
Wir setzen den Fokus ganz klar auf den Breitensport und sind dafür auch weit über die Stadtgrenzen bekannt. Dennoch versuchen wir auch dem Leistungsgedanken Rechenschafft zu leisten und lassen Mannschaften im Leistungsbereich des Verbandes starten.

Welche besonderen Angebote oder Unterstützung gibt es für Anfänger*innen oder Neueinsteiger*innen in der Abteilung?
Die Kleinsten starten bei uns bereits mit drei Jahren in der MuKiVa-Gruppe. Doch auch Quereinsteiger*innen jeder Altersklasse bieten wir durch unsere breite Aufstellung ein zuhause. Wir versuchen in jeder Altersklasse zwei Mannschaften, je nach Leistungsniveau starten zu lassen.

Was sind Deiner Meinung nach die größten Vorteile oder Highlights, die die Handball-Abteilung des TuS Bothfeld 04 ihren Mitgliedern bietet?
Neben dem Betreiben des tollsten Sportes in einem Regelspielbetrieb, bieten wir unseren Mitgliedern auch immer wieder besondere Attraktionen. Wir fahren zum Beispiel jedes Jahr auf ein drei-tägiges Pfingstturnier mit der Jugend, richten selbst ein sehr großes Handballturnier auf unserer Sportanlage aus und bieten Ausflüge zu den Recken an bei denen manche auch als Einlaufkindern den Profis mal ganz nah kommen können. Hinzu kommen noch viele kleinere Aktionen wie zum Beispiel das große Foto-Shooting und Teamevents, die in den Mannschaften durchgeführt werden.

Auf welcher Leistungsstufe oder Ebene befinden sich die Handballer*innen des TuS aktuell?
Unsere Mannschaften decken einen breiten Leistungsbereich ab, genauso wie es in einem Breitensportverein sein soll. Manche spielen in der untersten Spielklasse und andere in der höchsten Spielklasse ihrer Altersklasse.

Was sind die größten Herausforderungen, denen sich die Handball-Abteilung momentan gegenübersieht?
Die großen Herausforderungen sind ein Mangel an Ehrenamtlichen, während die Mitglieder immer mehr einfordern. Der Hallenmangel ist ein weiteres großes Problem ebenso wie der zunehmende Egoismus innerhalb der Gesellschaft.

Was begeistert Dich persönlich am meisten am Handball – und warum sollte man es unbedingt mal ausprobieren?
Handball ist der beste Sport der Welt, weil er so facettenreich ist. Er hat Tempo, Körperkontakt und Taktik, bleibt dabei aber immer bodenständig und fair. Selbst wenn der Körper beim Körperkontakt und das Tempo nicht mehr so gut mithalten kann, gibt es verschiedene Variationen des Handballs, die den gleichen Spaßfaktor geben. So gibt es zum Beispiel mit 5-a-Side, Beachhandball, Rollstuhlhandball und sogar Gehhandball verschiedene offizielle Ligen, die jeden aus der Gesellschaft abholen kann. Getreu dem Motto unseres Inklusionsprojektes: Handball kennt kein Handicap. Jeder Untergrund kann dabei genutzt werden, egal ob Hallenboden, Sand oder Rasen – der Spaß ist garantiert.

Wie sieht bei Euch ein typisches Training aus – und worauf legt Ihr dabei besonders Wert?
Wir legen im Training großen Wert auf die Basisarbeit. Nur, wenn das gut sitzt, kann am Ende die Kür auch schön präsentiert werden. Das mag hier und da frustrierend sein (warum dürfen die Sprungwürfe und wir nicht), doch die Zeit hat gezeigt, dass wir damit auf einem guten Weg sind. Immerhin spielen einige unserer ehemaligen nun in der 3. Liga oder haben gerade den EHF European League Titel gewonnen.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft der Handball-Abteilung beim TuS Bothfeld 04?
Ich würde mir wünschen, dass es wieder ein größeres Wir (als Verein/Abteilung) gibt und weniger ein Ich (und meine Mannschaft). Zusammen haben wir tolles geschafft und können das auch weiterhin.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und Leser*innen des Newsletters mitgeben?
An die fleißigen Leser*innen dieses Newsletters möchte ich appellieren: Fasst Euch ein Herz und springt über den Schatten. Wir und auch jede andere Abteilung in diesem Verein benötigt Ehrenamtliche, also AUF AUF!

In diesem Sinne auch einen großen Dank an alle, die sich bereits jetzt engagieren! Ohne Euch würde es nicht gehen.

DANKE!

Könntest Du Dich bitte kurz vorstellen und uns etwas über deine Rolle im TuS Bothfeld erzählen? Seit wann bist du Teil des Vereins?

Ich heiße Hans Dreyer und bin seit 1987 aktiv im TUS Bothfeld.  Gleich im ersten Jahr habe ich mein Sportabzeichen gemacht und dieses Jahr werde ich es zum 32. Mal wiederholen. Beim „Sport für Jedermann“ am Montag hat die ganze Familie mitgemacht. Daraus entwickelte sich dann ein Lauftreff, der an Laufveranstaltungen über Distanzen bis hin zum Marathon teilnahm. Bei der jährlichen Teilnahme an der Maschseestaffel habe ich mit einer der Mannschaften vom Verein etliche Medaillen in Gold, Silber und Bronze erlaufen.

Seit 2015 leite ich die Abteilung Tanzen. 23 Paare tanzen zurzeit in zwei Gruppen nacheinander und übergreifend freitags zwischen 17:30 Uhr und 20:00Uhr.

Erzähl uns bitte etwas über die Tanzabteilung des TuS Bothfeld 04.

Die Tanzabteilung wurde 1990 durch die Initiative von Klaus Laske, dem damaligen Vorsitzenden des Vereins, und Klaus Imbeck in das Sportangebot des Vereins aufgenommen. Das Ehepaar Klessen übernahm dann das Tanztraining der Freitagsgruppe, das es bis 2017 geduldig und beständig durchführte.

1995 kam wegen des großen Interesses noch eine zweite Tanzgruppe für Anfänger und Wiedereinsteiger dazu. Das war dann der Einstieg für meine Frau und mich. Nach sechs Jahren löste sich die Gruppe auf, einige Paare wechselten dann zu der Gruppe von Ehepaar Klessen.

2011 gab es noch einmal eine zweite Gruppe, die donnerstags trainierte. Sie startete mit 8 Paaren und nach 5 Jahren endete sie mit einem Paar.

26 Jahren tanzen wir mittlerweile im Sportkindergarten im Prinz Albrecht Ring. Dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter Schülke (er verstarb leider Ende Mai dieses Jahres) verdanken wir es, dass in der Arena des Kindergartens Parkett verlegt wurde.  Es tanzt sich dort viel besser als auf dem Steinfußboden der Pausenhalle der Gartenheimschule, wo es 1990 begann.

Nach dem Ausscheiden von Ehepaar Klessen übernahm ohne Vakanz Bettina Fuhrmann, Tanzsporttrainerin für Breitensport, dann die Freitagsgruppe. Sie trainiert beide Gruppen mit einem guten Mix aus Wiederholung, Vertiefung und dem Erlernen von neuen Folgen.

Die Tanzkurse für Anfänger und Wiedereinsteiger, die wir in den vergangenen drei Jahren angeboten hatten, wurden sehr gut angenommen. Die Teilnehmerzahl hat sich seitdem verdoppelt.

Welche Trainingsmöglichkeiten bietet die Abteilung für unterschiedliche Altersgruppen und Leistungsniveaus?

Die Altersgruppen sind gemischt. Es gibt keine speziellen Gruppen für Jüngere und Ältere. So können die Tänzer gut voneinander lernen. Die           jüngeren sind i. d. R. etwas bewegungsfreudiger, was die älteren           schrittweise übernehmen können. Die älteren haben meistens einen größeren Figurenpool, von dem die jüngeren lernen können.

Im Hinblick auf das Leistungsniveau haben wir zurzeit zwei Gruppen: eine „Anfängergruppe“, die im Januar 2024 begonnen hat und gemeinsam lernt und den schon lange bestehenden Tanzkreis. Auch hier werden immer wieder Paare mit entsprechender Vorerfahrung, z. B. aus einer Tanzschule integriert.

Welche besonderen Angebote oder Unterstützung gibt es für Anfänger bzw. Wiedereinsteiger in der Abteilung?

Wir bieten weiterhin Tanzkurse für Anfänger und Wiedereinsteiger an, der nächste wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres starten.

Was sind Deiner Meinung nach die größten Vorteile oder Highlights, die die Tanzabteilung des TuS Bothfeld 04 ihren Mitgliedern bietet?

Die Tanzabteilung ist eine Abteilung eines Sportvereins. Deshalb betreiben wir das Tanzen mit dem Schwerpunkt auf Tanzsport. Das heißt, hier werden genaue Techniken für die Fuß- und Körperarbeit vermittelt, es wird viel Wert auf eine schöne und funktionale Haltung gelegt, so dass eine harmonische, gemeinsame Bewegung möglich ist. Das Paar soll zu einer Einheit verschmelzen und so gemeinsam die Gefühle, die die Musik auslöst in Bewegung ausdrücken. Es werden aber auch immer wieder neue Figuren und Kombinationen erlernt, allerdings nicht in dem Ausmaß wie z. B. in einer Tanzschule, da alles Neue mit einer guten Technik geübt wird.

Auf welchem Leistungsniveau befinden sich die Tänzerinnen und Tänzer aktuell?

Das Leistungsniveau ist sehr unterschiedlich. Im Tanzkreis gibt es Paare, die mit entsprechender Förderung Breitensportturniere tanzen könnten, aber auch andere, die einfach Freude daran haben, sich mit dem Partner/der Partnerin zur Musik zu bewegen.

Welche Herausforderungen sieht sich die Tanzabteilung derzeit gegenübergestellt?

Wir würden gerne einen neuen Anfängerkurs anbieten, haben aber nicht ausreichend Trainingszeiten im Bewegungsraum des Kindergartens, um drei Gruppen unterzubringen.

Es melden sich immer wieder einzelne Damen, die gerne tanzen würden; leider aber keine einzelnen Herren, so dass man sie evtl. zueinander           vermitteln könnte. Der Vorschlag an die Damen, doch mit einer weiteren      Dame (Freundin, Schwester, Mutter, Tochter o. ä.) zu kommen, wird eher         skeptisch betrachtet.

Was begeistert Dich persönlich am meisten am Tanzen – und warum sollte man es unbedingt einmal ausprobieren?

Ich behaupte mal, Tanzen ist besser als Mannschaftssport, weil man es mit seinem Ehe- oder Lebenspartnerpartner ausführt. Für mich ist das Tanzen am Freitag ein willkommener Einstieg in das Wochenende und es endet früh genug, um anschließend noch etwas zu unternehmen.

Wie sieht ein typisches Training bei Euch aus – und worauf legt Ihr dabei besonders Wert?

Wir haben eine „Eintanzphase“. Hier wird Musik für verschiedene Tänze gespielt. Die Paare tanzen das, was sie erlernt haben. Es folgt eine Lernphase, in der Technik zu jeweils einem Tanz erlernt, vertieft oder wiederholt wird. Oder es werden neue Figuren bzw. Kombis erlernt. Anschließend gibt es mehrere Musikstücke zum Üben, wenn nötig mit individueller Unterstützung durch die Trainerin. Zum Abschluss wird noch Musik zu den verbleibenden Tänzen gespielt.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft der Tanzabteilung im TuS Bothfeld 04?

Ich bin sehr zufrieden mit der Arena des Sportkindergartens und freue mich über den Parkettboden, so wie es auch viele unserer Tänzer sehen.

Ich würde mich freuen, wenn das Interesse am Tanzen weiterhin besteht und der nächste Tanzkurs wieder gut belegt wird.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und Leser*innen des Newsletters mit auf den Weg geben?

„Tanzen ist Träumen mit den Füßen“

„Tanzen: das Jetzt erleben“ – genießen

„Tanzen ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft“ (Fred Astaire)

„Tanzen ist die Kunst, die die Seele des Menschen am meisten bewegt“ (Platon)

„Tanzen soll Vergesslichkeit vorbeugen (Demenz)“ (Spiegel online 24.02.2016)

Tanzen ist Medizin für Körper und Geist und hält fit bis ins hohe Alter – also, worauf wartet ihr noch?  Darf ich bitten?

Kursleitung

Warum hast du dich für den TuS Bothfeld entschieden, und wie lange bist du schon Teil des Vereins? Was bedeutet der TuS für dich persönlich?
Ich habe mit ein paar Freundinnen 2015 beim TuS mit Zumba angefangen. Ich habe damals schon in einem Fitnessstudio vier Jahre Zumba gemacht und zusätzlich den Kurs gestartet.
Am 7. April 2016 habe ich den Zumba-Kurs von Sarah übernommen und bin seitdem Kursleiterin beim TuS Bothfeld 04.
Für mich sind die Mädels meine Zumba-Family. Ich freue mich auf jede Stunde, die ich mit ihnen tanzen kann – wir lachen, haben Spaß und einfach gute Laune.

Wie bist du zum Zumba gekommen? Was hat dich dazu inspiriert, mit Zumba anzufangen, und wie lange machst du es schon?
Tatsächlich hat mich mein Bruder 2011 auf das neue Fitnessprogramm Zumba aufmerksam gemacht, das sich so rasant ausbreitete. Er zeigte mir Videos, und ich war sofort gepackt – lateinamerikanische Musik, Tanzen und Fitness in einem. Besser als jedes Überraschungsei! Ich habe sofort gesucht, wo ich es ausprobieren kann, und habe 2011 im Fitnessstudio in Altwarmbüchen angefangen – 4–5-mal pro Woche.

Was unterscheidet Zumba Gold vom regulären Zumba, und warum hast du dich auf diesen Bereich spezialisiert? Was gefällt dir besonders daran, Zumba Gold anzubieten?
Der wichtigste Unterschied zwischen Zumba Fitness und Zumba Gold ist die geringere Intensität bei Gold. Die Schritte werden in der einfachen Basisversion getanzt. Die Musik ist die gleiche, aber es wird nicht gesprungen oder schnell gedreht.
Das Programm richtet sich an Einsteiger und Menschen mit körperlichen Einschränkungen (Gelenkprobleme, Übergewicht, Prothesen etc.).

Welche Rückmeldungen erhältst du von den Teilnehmern deines Kurses, und wie motivieren sie dich?
Die schönste Rückmeldung ist, dass ich viele der Teilnehmerinnen schon seit meinem Start als Kursleiterin dabeihabe. Beide Kurse, Fitness und Gold, haben über die Jahre an Teilnehmern gewonnen, und der Fitness-Kurs ist seit einiger Zeit mit 38 Teilnehmerinnen komplett ausgebucht.
Dass sie jede Woche pünktlich, bei Wind und Wetter, auf der Matte stehen – dienstags mit Kursstart um 20:30 Uhr – das rechne ich ihnen hoch an.
Die gute Laune, mit der sie die Halle verlassen, ist meine größte Motivation.

Was würdest du jemandem empfehlen, der unsicher ist, ob Zumba für ihn geeignet ist?
Ausprobieren! Denn nur so weiß man, ob es einem Spaß macht oder nicht.
Und das sollte man tatsächlich bei mehreren Trainern tun, denn wir sind alle unterschiedlich und haben verschiedene Stile und Musikgeschmäcker.

Wie können Sportvereine inklusiver werden, um Menschen mit neurologischen oder körperlichen Einschränkungen besser einzubinden? Welche Herausforderungen gibt es dabei?
Der TuS hat gezeigt, dass inklusiver Sport möglich ist. Seit zwei Jahren biete ich einmal im Monat einen Zumba-Gold-Kurs in Kooperation mit der DMSG an.
Es handelt sich dabei um Teilnehmer mit MS und Parkinson.
Als ich gefragt wurde, ob ich den Kurs übernehmen wollte, sagte ich sofort zu, hatte aber auch Respekt vor der Aufgabe.
Bei meiner Gold-Ausbildung wurde kurz auch Zumba für den Rollstuhl bzw. den Stuhl gezeigt, aber ich habe mich im Vorfeld nochmal intensiver informiert und den Kontakt einer Trainerin erhalten, die Zumba-Kurse in einer Klinik anbietet. Sie hat mir viele tolle Tipps gegeben und mir ein bisschen die Sorge genommen.
Dieser Kurs ist für mich persönlich etwas ganz Besonderes. Er erdet mich immer wieder aufs Neue.
Bei allen Teilnehmern ist es so, dass sie während der Stunde alles um sich herum vergessen und von der Musik eingenommen werden. Gerade das finden viele so toll, weil die Gedanken und Sorgen des Alltags für diese Zeit verschwinden und Tanzen Glücksgefühle auslöst, die auch nach dem Kurs noch anhalten.
Dieses Gefühl bei meinen erkrankten Teilnehmer*innen auszulösen, ist für mich umso wichtiger. In keinem meiner Kurse geht es um Perfektion beim Tanzen, sondern um den Spaß an der Musik und Bewegung. Die Sorge, dass man es nicht gut (genug) macht, schwingt bei jedem manchmal mit – aber hier vielleicht noch mehr.
Ich betone es immer wieder, dass ich einfach nur eine schöne Stunde verbringen möchte. Ich schaffe es immer wieder, ein Lächeln in jedes Gesicht zu zaubern und sie fröhlich nach Hause zu schicken – und dann bin auch ich glücklich und zufrieden.

Wie siehst du die Zukunft des TuS Bothfeld, und welche Entwicklungen wünschst du dir?
Ich denke, um den TuS und dessen Zukunft muss man sich keine Sorgen machen. Wenn wir mehr Kursleitungen und Hallenzeiten hätten, könnten wir sicherlich noch mehr Kurse anbieten – einige Leute stehen ja auf Wartelisten.
Ich hoffe, dass wir beim nächsten Mal ein inklusives Sportfest feiern können, das nicht sprichwörtlich ins Wasser fällt.
Schön wäre es, wenn wir mehr Menschen mit Handicap dazu bewegen könnten, die Angebote einfach mal auszuprobieren.

Warum hast Du Dich für den TuS Bothfeld entschieden, und wie lange bist Du schon Teil des Vereins? Wie lange unterrichtest Du schon Yoga im TuS Bothfeld 04?

Ich wohne seit über 28 Jahren in Bothfeld 04, da war es für mich naheliegend und selbstverständlich zunächst mit dem TuS Bothfeld Kontakt aufzunehmen. Die Entscheidung fiel dann auch sehr spontan vor ca. einem Jahr für den Verein tätig zu werden: der erste Kontakt war überaus angenehm und gestaltete sich unkompliziert und wir wurden uns schnell einig.

Wie bist Du zum Yoga gekommen und wie lange praktizierst Du bereits? Was hat Dich dazu inspiriert, Yoga-Lehrerin zu werden?

Ich bin vor über einem Jahrzehnt zunächst zum Yin Yoga gekommen. Das war damals ein Zufall, weil ein anderer Kurs in meinem Fitnessstudio wegfiel. Ich habe von Anfang an, die entschleunigende Art des Yin Yoga geliebt. Nach jeder Stunde fühlte ich mich tiefentspannt!

Später habe ich auch andere Yoga-Kurse mitgemacht, weil ich einfach merkte, dass Yoga meinem Körper und meiner Seele guttut. Irgendwann begannen mein Freund und ich auch einmal im Jahr Yoga-Retreats zu besuchen. Und so entstand nach und nach der Wunsch, die eigene Praxis zu vertiefen und noch mehr über Yoga zu lernen; also absolvierte ich die Ausbildung zur Yin Yoga-Lehrerin, Yin Yoga-Therapeutin und Faszientrainerin.

Was genau ist Yin Yoga und wie unterscheidet es sich von anderen Yoga-Stilen? Welche positiven Veränderungen hast du bei Deiner Teilnehme durch Yin Yoga beobachtet?

Yin Yoga ist eine ruhige und passive Praxis, die auf Asanas basiert, die überwiegend im Sitzen oder Liegen praktiziert und über eine längere Zeit gehalten werden.

Durch die Dehnung und Entspannung in den Positionen wird das tiefe Bindegewebe angesprochen: Yin Yoga fördert somit die Flexibilität und unterstützt das Lösen von faszialen Verklebungen und muskulären Verspannungen besonders effektiv. Das kann ich auch sehr gut unter den Teilnehmenden beobachten. Es ist erstaunlich, wie sie beweglicher geworden sind und wieviel länger sie jetzt auch schon die Asanas halten können als noch ganz zu Anfang.

Zudem lädt die meditative Praxis von Yin Yoga dazu ein, sich auf den Atem und die gegenwärtigen Empfindungen im Körper zu konzentrieren. Dies kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen. Das hilft uns gerade in stressigen Zeiten zu entschleunigen und innere Ruhe zu finden.

Häufig wird Yin Yoga auch als Faszien-Yoga bezeichnet und ich bin sehr begeistert, was man durch das Training alles erreichen kann. Ich hatte vor sechs Jahren Schmerzen im Knie, eine beginnende Arthrose, wie mir mein Physiotherapeut sagte. Durch konsequentes tägliches Faszientraining von kaum 10 Minuten bin ich nach sechs Monaten und seitdem durchgängig schmerzfrei. Ich finde das toll und bin darüber sehr glücklich.

Was hat Dich dazu motiviert, Yoga speziell für Kinder anzubieten? Warum ist Kinderyoga eine gute Möglichkeit, mehr Ruhe und Stärke in den Alltag zu bringen? Wie profitieren Kinder langfristig von den Atemtechniken und Entspannungsübungen?

Kinder sind heutzutage vielen Herausforderungen ausgesetzt, der Alltag ist häufig hektisch und vielen fällt es schwer, Entspannung zu finden und ihre Fähigkeiten zu stärken – ganz ohne Leistungsdruck. Yoga hilft durch die Bewegung dabei, die Koordination zu verbessern und ein gesundes Körpergefühl zu entwickeln. Durch Achtsamkeitsübungen lernen sie, sich besser zu fokussieren und ihre Gedanken zu ordnen. Durch die spielerische und achtsame Atmosphäre stärken die Kinder ihr Selbstvertrauen und lernen respektvoll mit sich und anderen umzugehen. Es ist wunderschön zu sehen, wie Kinder durch Yoga ausgeglichener, selbstbewusster und achtsamer werden. Yoga für Kinder soll in erster Linie Spaß machen!

Wie verbringst du Deine freie Zeit am liebsten? Hast du bestimmte Aktivitäten oder Orte, die dir besonders guttun und dir helfen, den Kopf freizubekommen?

In meiner Freizeit mache ich viel Sport, den Ausgleich brauche ich, weil ich beruflich viel am Schreibtisch sitze.

Außerdem zieht es mich bei gutem Wetter sofort nach draußen. Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Dort kann ich dann auch meinen anderen Hobbies nachgehen: dem Urban Sketching, wo wir gemeinsam in der Gruppe draußen zeichnen oder der Fotografie, die zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden ist.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und Leser des Newsletters mitgeben?

Manchmal reicht ein kleiner Schritt, um wieder in Bewegung zu kommen – im Kopf, im Körper oder im Alltag. Es geht nicht um Leistung, sondern darum, dranzubleiben, sich gut zu tun und den eigenen Rhythmus zu finden.

Tu heute etwas für Dich! – auch wenn es nur ein bewusster Atemzug oder ein kurzer Moment der Ruhe ist.

Könntest Du Dich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Deine Rolle beim TuS Bothfeld 04 erzählen? Wie bist Du zum Verein gekommen und seit wann bist Du dabei?

Ich bin Nico Ludwig, 26 Jahre alt und gelernter Sport- und Fitnesskaufmann.
Darüber hinaus habe ich mich im Präventions- und Rehasport als Übungsleiter fortgebildet.
Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zum Physiotherapeuten. Beim TuS Bothfeld leite ich seit ca. drei Jahren einige Kurse im Bereich des Funktionstrainings und seit Neuestem auch Tabata.

 

Wie bist Du ursprünglich zum Funktionstraining gekommen? Was hat Dich dazu inspiriert, damit anzufangen, und wie lange machst Du es schon?

Ich bin damals im Fitnessstudio auf das Funktionstraining aufmerksam geworden. Diese Kurse, die Klientel und der Umgang mit den Beeinträchtigungen/Krankheiten der Teilnehmer sind für mich eine Herausforderung, die mich sehr beschäftigt. Sobald allerdings der erste Teilnehmer sich bedankt, dass das Training etwas bei der Genesung geholfen hat, ist das für mich das Größte und wertvoller als alles andere.

Du leitest ab November das neue Format Funktionstraining Plus. Was genau erwartet die Teilnehmenden dort – und worin liegt der Unterschied zum klassischen Funktionstraining?

Die Teilnehmer*innen erwartet ein 60-minütiger Kurs mit vielen Übungen zur Mobilisation, Kräftigung und viel mehr. In einer Stunde kann man gezielt auf einzelne Bewegungen und Probleme aus dem Alltag eingehen.
Im Gegensatz zu dem klassischen 30-minütigen Kurs steht hier also nochmal die doppelte Zeit zur Verfügung. Das bringt einige Möglichkeiten mit sich!

Tabata unterscheidet sich deutlich vom eher statischen Funktionstraining – was fasziniert Dich an diesem dynamischen Trainingsstil, und was hat Dich dazu bewegt, dieses Format in dein Kursangebot aufzunehmen?

Mich fasziniert die enorme körperliche Leistung, die man innerhalb von 20 Minuten aufbringen muss. Dieser Kurs zeigt einfach, dass nur der innere Schweinehund uns bremsen kann. Ein abwechslungsreiches Kursangebot finde ich als Übungsleiter relevant. So halte ich meine Motivation immer wieder hoch und freue mich auf jeden anstehenden Kurs.

Welche Rückmeldungen erhältst Du von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Deiner Kurse? Gibt es ein Feedback, das Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Bisher gab es abgesehen von 1–2 Personen, denen die Intensität nicht ganz gefallen hat (zu intensiv und auch mal zu gering), nur positives Feedback. Mein Anspruch liegt bei 100%. Ganz besonders gehen mir Glückwünsche und Geschenke ans Herz, die meine Teilnehmer*innen mir gemacht haben. Es gab viele tolle Feedbacks, über die ich mich sehr erfreuen durfte.
Eines der schönsten war, als eine Dame sich bedankt hat, weil sie durch die Übungen des Kurses wieder vom Stand bis in die Bauchlage kommen konnte und somit auch wieder aktiv mit den Enkelkindern spielen kann.

Viele Menschen zögern, ein neues Trainingsformat auszuprobieren. Was würdest Du jemandem empfehlen, der unsicher ist, ob Funktionstraining Plus oder Tabata das Richtige für ihn ist?

„Einfach starten!“
Am Ende bereut man immer das, was man nicht gemacht hat. Egal, wie alt Du bist oder in welcher Lebenslage, es gibt immer einen Grund, mit Sport und Bewegung zu starten: Gesundheit, soziale Kontakte und das Gefühl, sich einfach mal wieder zu spüren.
Tabata ist für Dich optimal, wenn Du ein intensives Training mit viel Schweiß und Dynamik erleben möchtest.
Beim Funktionstraining meldest Du Dich mit einer ärztlichen Verordnung an und kannst aktiv gegen deine Einschränkungen, Schmerzen und Ähnliches ankämpfen.

Wie verbringst Du Deine freie Zeit am liebsten? Gibt es Aktivitäten oder Orte, die Dir helfen, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken?

Für mich ist Zeit mit Freunden und der Familie das Wichtigste!
Fußball ist mein absolutes Hobby und hier kombiniere ich genau diese Aspekte.
Ich spiele mit meinem Bruder, meinem Cousin und meinen besten Freunden in einem Team. Kraft tanken kann ich am besten im Urlaub mit meiner Frau (in den Bergen).

Wie siehst Du die Zukunft des TuS Bothfeld 04? Welche Entwicklungen oder Projekte würdest Du Dir wünschen – vielleicht auch im Bereich Gesundheitssport?

Ich erhoffe mir Großes und möchte meinen Teil dazu beitragen, um die Gesundheitssparte aufzubauen. Leider gibt es immer weniger Anbieter für Funktionstraining, weshalb ich hier eine gute Möglichkeit sehe.

Welche Botschaft möchtest Du den Vereinsmitgliedern und den Leser*innen und Lesern des Newsletters mitgeben?

Ich bin durch meine Ausbildung in einigen der größten Krankenhäuser in Hannover und Deutschlands gewesen. Dort wird einem vor Augen geführt, wie unterschiedlich eine Erkrankung ablaufen kann.
Sehr aktive und sportliche Patienten haben zum Beispiel meist ein deutlich besseres Immunsystem als jene, die ihr Leben lang keinen Sport gemacht haben. Dementsprechend verliefen dann auch die Krankheitsverläufe positiv und manchmal leider auch negativ.

Darum möchte ich Euch bitten: „Denkt an Euch, Euren Körper und Euren Geist!“
Jeder Schritt zu einem aktiveren und bewegungsreicheren Lebensstil ist wichtig und richtig!
Beim TuS Bothfeld 04 haben wir so viele tolle Übungsleiter und Übungsleiterinnen, die ihren Teilnehmer**innen immer wieder tolle Momente bescheren.
Schaut Euch also gerne unsere Angebote an und lasst Freunde, Familie oder Bekannte mal zum Schnupperkurs mitkommen.

Ich freue mich von ganzem Herzen über alle neuen Teilnehmer*innen.
Auf viele weitere schöne Momente mit Euch!
Sportliche Grüße,
Nico Ludwig

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

FINN HÖCKER

Erzähl uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was macht dich aus?

Ich bin Finn Höcker, 18 Jahre alt, wohne in Hannover Bothfeld und mache in diesem Jahr ein BFD beim TuS Bothfeld 04. Mich macht vor allem meine Sportlichkeit aus, da ich seit 13 Jahren Fußball beim OSV Hannover spiele. Dazu lässt sich sagen, dass ich zuverlässig bin, da meine Eltern, meine Freunde, aber auch mein Arbeitgeber sich auf mich verlassen können.

Was machst du genau als Berufsfreiwilliger im TuS Bothfeld 04?

Als BFDler im TuS Bothfeld hat man verschiedene Aufgaben. Meine Woche beinhaltet zum Beispiel die Betreuung des Kinderschwimmens, wo ich die Schwimmtrainer unterstütze. Dazu leite ich noch Sport-AGs an Grundschulen rund um den TuS Bothfeld herum und zeige den Kindern dort hauptsächlich Sportarten, die auch der TuS Bothfeld selbst anbietet. Außerdem unterstütze ich noch bei der U11 vom Basketball und bei der Ballschule. Zusätzlich helfe ich noch beim Kinderturnen und unserem Platzwart Udo. Bei der Platzarbeit pflegen wir, reparieren oder erneuern Dinge rund um den TuS Bothfeld. Das heißt, wir arbeiten auf dem Platz, auf dem Gelände, im Vereinsgebäude oder auch in der Sporthalle. Auch im Geschäftszimmer ist man als BFDler tätig. Dort arbeitet man hauptsächlich am Computer und hilft vor allem bei der Ordnung der Dateien, die in so einem großen Sportverein natürlich vorhanden sind.

Was kannst du über dein Privatleben erzählen? Wie passt der BFD in deinen Alltag?

Ich bin selbst sehr sportlich aktiv. Ich spiele seit 13 Jahren Fußball beim OSV Hannover und gehe nebenbei noch ins Fitnessstudio. So kann ich auch den Kindern in den Sport-AGs viel in Sachen Sport mitgeben. Auch bei der Platzarbeit kann es manchmal etwas anstrengender werden, und durch meine Sportlichkeit kann ich auch da gut anpacken. Dadurch, dass ich in Bothfeld wohne und der OSV Hannover auch direkt neben dem TuS Bothfeld ist, habe ich keine langen Wege und kann die Arbeit und das Hobby einfach unter einen Hut bringen.

Warum hast du dich für den TuS Bothfeld 04 entschieden?

Als ich von der Möglichkeit gehört habe, war mir sofort klar, dass meine Entscheidung, wo ich mein BFD mache, auf den TuS Bothfeld 04 fällt.
Mein Vater hat in seiner Jugend beim TuS Handball gespielt, meine Schwester ebenso, und so kennt man das familiäre Verhältnis beim TuS Bothfeld. Dazu kommt noch, dass ich in Bothfeld wohne und mein Fußballverein der direkte Nachbar des TuS Bothfeld ist und dadurch keine weiten Wege zwischen dem Zuhause, der Arbeit und dem Hobby habe.

Wie würdest du andere überzeugen, ein freiwilliges Jahr in einem Sportverein zu machen?

Ein BFD bei einem Sportverein ist für jeden etwas, der gerne mit Kindern arbeitet, gerne andere unterstützt und auch eine Liebe zum Sport hat.
Bei einem BFD in einem Sportverein bekommt man all diese Punkte unter einen Hut, hat eine tolle Zeit und tut zeitgleich etwas Gutes für die Gesellschaft.

SILAS BECKMANN

Erzähl uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was macht dich aus?

Ich bin Silas Beckmann und 18 Jahre alt. Ich wohne in Hannover List und spiele seit 14 Jahren Fußball, aktuell beim OSV Hannover. Mich zeichnet auf jeden Fall meine Sportlichkeit aus, da ich in der Woche sehr sportlich aktiv bin. Außerdem kann ich sehr gut mit Menschen, was sich durch mein BFD noch weiter verbessert hat, da ich viel, vor allem mit Kindern, arbeite.

Was machst du genau als Berufsfreiwilliger im TuS Bothfeld 04?

In meinem BFD arbeite ich viel mit Menschen zusammen. Ich leite Sport-AGs an Grundschulen und unterstütze beim Kinderturnen. Zusätzlich arbeite ich mit dem Platzwart vom TuS Bothfeld auf dem Sportplatz und in der Sporthalle des TuS zusammen und helfe ihm bei verschiedenen Aufgaben wie z. B. dem Reparieren von Geräten und der Pflege des Sportplatzes. Beim Kinderturnen, wo ich ebenfalls mithelfe, unterstütze ich die Trainer bei den Übungen und helfe, wo ich kann. Im Geschäftszimmer arbeite ich meistens am Computer, wo ich mich vor allem um die Ordnung der Dateien kümmere.

Was kannst du über dein Privatleben erzählen? Wie passt der BFD in deinen Alltag?

Mein Privatleben ist ziemlich strukturiert. Da ich Fußball beim OSV Hannover spiele, habe ich unter der Woche natürlich Training. Außerdem gehe ich noch ins Fitnessstudio, um mich fit zu halten. Am Wochenende habe ich durch den Fußball meistens auch noch Spiele, und außerhalb der Spiele treffe ich mich auch noch mit Freunden. Die Arbeit beim TuS passt sehr gut in meinen Alltag, da ich meinen Interessen außerhalb der Arbeit immer noch nachgehen kann.

Warum hast du dich für den TuS Bothfeld 04 entschieden?

Ich habe mich für den TuS Bothfeld entschieden, weil ich durch meine Vorgänger auf den Verein aufmerksam geworden bin, die mir von der Vielseitigkeit der Arbeit erzählt haben. Das hat mich überzeugt. Zudem bin ich durch den Nachbars-Verein OSV sehr oft an der Einsatzstelle, was mir ermöglicht, dass ich nicht so viel pendeln muss.

Wie würdest du andere überzeugen, ein freiwilliges Jahr in einem Sportverein zu machen?

Wenn jemand interessiert ist, mit Menschen zu arbeiten und sportlich aktiv ist, kann man mit einem BFD in einem Sportverein nichts falsch machen. Durch die vielseitigen Aufgaben wird einem nie langweilig, und man hat immer Kontakt zu anderen Menschen.

VICTOR ANGELES

 Erzähl uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was macht dich aus?

Mein Name ist Victor, ich bin 19 Jahre alt und absolviere derzeit ein Bundesfreiwilligendienst-Jahr beim TuS Bothfeld. In meiner Freizeit spiele ich leidenschaftlich Rugby und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Sport spielt also eine zentrale Rolle in meinem Leben. Ich trainiere fast täglich und bin darüber hinaus selbst Trainer einer Jugendmannschaft. Dieses Jahr habe ich mein Abitur abgeschlossen. Da ich mir noch nicht zu hundert Prozent sicher war, welchen beruflichen Weg ich direkt einschlagen möchte, habe ich mich für ein BFD entschieden.

Was machst du genau als Berufsfreiwilliger im TuS Bothfeld 04?

Ich betreue verschiedene Arbeitsgemeinschaften, darunter die Ballsport-AG und die Rugby-AG. Darüber hinaus unterstütze ich die Trainerinnen und Trainer bei unterschiedlichen Angeboten wie Funino, Basketball, Kinderturnen und Ballschule. Zusätzlich helfe ich unserem Platzwart Udo bei der Platzpflege.

  1. Was kannst du über dein Privatleben erzählen? Wie passt der BFD in deinen Alltag?

Durch meine langjährige Erfahrung im Rugby kann ich den Kindern viel beibringen und habe zahlreiche Übungen parat, um ihnen Freude am Sport zu vermitteln. Zusätzlich trainiere ich eine Jugendmannschaft im Rugby. Im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes lerne ich dabei viel darüber, wie man Trainingseinheiten so gestaltet, dass die Kinder nicht nur sportlich gefördert werden, sondern auch Spaß daran haben. Die Erfahrungen aus dem Rugby-Training helfen mir außerdem, neue Ideen in andere Angebote wie die Ballschule einzubringen und auszuprobieren, was gut funktioniert – und umgekehrt profitiert auch mein Rugby-Training von den Impulsen aus den verschiedenen AGs.

Warum hast du dich für den TuS Bothfeld 04 entschieden?

Max hat mir von seiner Stelle beim TuS Bothfeld erzählt und dann dachte ich mir, ich probiere auch mal mein Glück, wobei Thomas, der Sportwart und Frank, der 1. Vorsitzende beim Vorstellungsgespräch sehr sympathisch wirkten, weshalb ich mir nach dem Gespräch sehr sicher war, den BFD beim TuS Bothfeld zu leisten.

  1. Wie würdest du andere überzeugen, ein freiwilliges Jahr in einem Sportverein zu machen?

Für Leute, die gerne Sport machen ist ein BFD im Sportverein echt cool, da man die ganze Zeit etwas mit Sport zu tun hat. Ein BFD im Sportverein ist sehr abwechslungsreich, da man immer mit anderen Leuten zu tun hat. Man kann auch mal ein Training so gestalten, wie man es will und sich dabei bisschen ausprobieren und schauen was gut funktioniert und was nicht.

MAX PIEPER

Erzähl uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was macht dich aus?

Ich bin Max Pieper 19 Jahre alt und mache aktuell mein BFD beim TuS Bothfeld 04. Ich spiele seit 12 Jahren Handball und freue mich sehr auf die nächsten 12 Monate.

Was machst du genau als Berufsfreiwilliger im TuS Bothfeld 04?

Als Freiwilliger bei TuS Bothfeld übernehme ich verschiedenste Aufgaben. Dazu gehört zum Beispiel die Arbeit auf dem Platz zusammen mit dem Platzwart, die Ganztagsbetreuung an zwei Grundschulen und die Unterstützung im Handballtraining.

Was kannst du über dein Privatleben erzählen? Wie passt der BFD in deinen Alltag?

Das BFD passt gut in meinen Alltag, weil ich viel Zeit in Sporthallen verbringe, was mir große Freude bereitet, und gleichzeitig genug Zeit habe, meinem eigenen Training nachzugehen.

Warum hast du dich für den TuS Bothfeld 04 entschieden?

Ich habe mich für den TuS Bothfeld entschieden, weil ich hier die Möglichkeit habe, an einer Grundschule zu arbeiten, und weil mir die Menschen hier wichtig sind.

Wie würdest du andere überzeugen, ein freiwilliges Jahr in einem Sportverein zu machen?

Andere würde ich überzeugen, ein freiwilliges Jahr in einem Sportverein zu machen, indem ich ihnen die Abwechslung von Tag zu Tag aufzeige, die Freiheiten hervorhebe und die Entwicklung des Verantwortungsbewusstseins betone.

Deutsches Sportabzeichen (DSA)

Das Sportabzeichen-Prüferteam vom TuS Bothfeld (Horst Brink, Hans-Werner Chudoba, André Höpfner und Bora Kumova)
Warum engagiert Du dich für den TuS Bothfeld 04 und wie lange bist du bereits Teil des Vereins?
Andrè: Da ich in Bothfeld aufgewachsen bin und bereits seit 40 Jahren Vereinsmitglied, ist es die Leidenschaft für den Sport und der Wunsch, andere sportlich aktiv zu halten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und daran zu wachsen. Als Trainer im Gesundheitssport und als Sportabzeichenprüfer kann ich nicht nur sportliche Fertigkeiten vermitteln, sondern auch Werte wie Teamarbeit, Disziplin und Fairness fördern. Ich habe eine starke Verbundenheit zum Verein, zu den Mitgliedern und der Vereinsgemeinschaft. So bin ich im erweiterten Vorstand als Abteilungsleiter der Abteilung Gesundheitssport aktiv in die Organisation eingebunden.
Bora: Ich bin seit zwei Jahren Mitglied als aktiver Sportler und bringe ich mich auch als Sportabzeichenprüfer und Übungsleiter ein.
Hans-Werner: Ich bin seit sieben Jahren Mitglied im TuS und engagiere mich, weil es mir Freude bereitet und ich „das Klima“ im Verein sehr schätze.
Horst ist beim TuS seit weit über 40 Jahren nicht nur als Sportabzeichenprüfer sondern auch als Trainer der Sparte Turnen eine echte und sehr zuverlässige Institution, außerdem bringt er Kindern das Schwimmen bei.
Was bedeutet Sport für dich und welche Sportarten treibst du selbst?
Andrè: Da ich nahezu jeden Tag als Trainer in der Sporthalle unterwegs bin, treibe ich selber – Gesundheitssport! Sport bedeutet für mich viel mehr als nur Bewegung oder Wettkampf. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst herauszufordern, Grenzen zu erkennen und sich körperlich und geistig zu stärken. Dabei geht es nicht nur um die körperliche Fitness, sondern auch um Disziplin, Teamarbeit und das Entwickeln von Durchhaltevermögen. Sport ist auch eine wertvolle soziale Erfahrung. Man kann neue Freundschaften schließen, im Team zusammenarbeiten und sich gegenseitig motivieren. Es schafft Verbindungen, fördert psychosoziale Ressourcen und ergänzt die physische Gesundheit. Und nicht zuletzt bietet Sport eine Art Ausgleich zum Alltagsstress für mich. Es ist ein Raum, um den Kopf freizubekommen und den Moment zu genießen.
Bora: Mit 16 Jahren habe im Rudern zum Sport gefunden. Seither war Sport Teil meiner Lebenseinstellung und hat mich zu verschiedenen Sportarten gebracht, wie Volleyball, Schwimmen, Gymnastik und Prellball.
Hans-Werner: Sport ist schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens mit Fußball, Leichtathletik, Marathon, Triathlon gewesen. Derzeit schwimme ich viel und fahre oft Rad, außerdem gehe ich regelmäßig in Rückenfit-Kurse.
Wie wird man Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen (DSA)? Welche Voraussetzungen muss man als Prüfer erfüllen?
Als Prüfer*in in Sportorganisationen darf nur tätig werden, wer im Besitz eines gültigen Prüfausweises, mindestens 16 Jahre alt, Mitglied in einem Sportverein ist und das DSA in dessen Auftrag abnimmt. Der Prüfausweis wird auf Antrag durch den zuständigen SSB Hannover kostenfrei ausgestellt. Der Erwerb des Prüfausweises erfolgt durch die Teilnahme an einer entsprechenden Qualifizierung und wird nur für die Sportart ausgestellt, in der die Prüferschulung/Einweisung erfolgte und die fachliche Qualifikation und Eignung nachgewiesen wurde.
Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Abnahme des Sportabzeichens und wie hat sich die Prüfung über die Jahre verändert? Welche Altersgruppen sind besonders aktiv bei der Abnahme des Abzeichens, und wie viele Teilnehmer absolvieren es jährlich im Verein?
Als große Herausforderung sehen wir es an, das Sportabzeichen aus der Ecke des „Verstaubten“ herauszuholen und für junge Menschen interessant zu machen. Seit 2024 gibt es nun mit Push-Ups, mit Crunches, mit Triceps-Dips und Pull-Ups vier neue Disziplinen, die für das Deutsche Sportabzeichen gültig sind! Diese Übungen basieren auf der allgemeinen Fitness und gelten für die Gruppe Kraft. Hiermit bietet das Deutsche Sportabzeichen zeitgemäße Übungen, um die allgemeine Fitness zu testen. Die Altersgruppe der > 50-Jährigen sind beim TuS die aktivsten und treuesten Sportabzeichen-Absolventen. Leider liegen wir in den Jahren nach Corona nur um die 50 dokumentierten DSA, vorher waren es um die 300 Sportabzeichen incl. der Schüler*innen-Sportabzeichen. Gern würden wir unsere Zahlen wieder signifikant steigern!
Hast du das Deutsche Sportabzeichen selbst schon einmal abgelegt? Wenn ja, wie war deine Erfahrung?
Andrè: Das Sportabzeichen habe ich schon sehr oft abgelegt, irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Es macht mir immer viel Freude die tollen und abwechslungsreichen Übungen auf dem Sportplatz abzulegen.
Bora: In den 70er Jahren habe ich das DSA mehrmals im Rahmen schulischer Sportveranstaltungen abgelegt. Ich erinnere mich noch gut an meine Wahrnehmung über die sportliche Herausforderung und den Wettstreit. Das möchte ich als Prüfer unterstützen.
Hans-Werner: In 2025 werde ich das DSA zum 44-mal ablegen und mein Ziel ist es, auf 50 Sportabzeichen zu kommen.
Gibt es besondere Geschichten von Teilnehmenden, die dir in Erinnerung geblieben sind?
Bora und Hans-Werner hatten in 2024 die Ehre, der Para-Sportlerin Tina Deeken erstmalig das DSA abzunehmen. Tina wurde im Januar 2025 bei der Weltmeisterschaft im Eisschwimmen in Molveno/Italien bei eisigen Wassertemperaturen von 1,5 Grad Celsius 5x Weltmeisterin über 50m Freistil, Brust und Rücken sowie 100m Freistil und Rücken. Eine gute Vorbereitung über den Erwerb des Sportabzeichens kann also große Erfolge bringen.
Wie können wir Kinder und Jugendliche besser für das Sportabzeichen begeistern?
Eltern, Lehrer*innen und Trainer*innen sollten die Motivatoren sein, Kinder und Jugendliche zu ermuntern, das DSA abzulegen. Für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren gibt es das Mini-Sportabzeichen „Hoppel und Bürste“. Im Rahmen einer kleinen Bewegungsgeschichte sind Übungen eingebettet, die ihrem natürlichen Bewegungsdrang entsprechen. Hierbei soll ihnen auf spielerische und phantasieanregende Weise Freude an körperlicher, gewissermaßen vorsportlicher Aktivität vermittelt werden.
Wie wird das Deutsche Sportabzeichen inklusiver gestaltet, damit alle Menschen teilnehmen können? (Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung (MmB)
Für MmB ist in den vergangenen Jahren durch den DOSB bzw. den DBS viel gemacht worden. Je Behinderungsgrad und -art ist eine Vielzahl von individuellen Disziplinanforderungen festgelegt, die den Menschen mit Behinderung gerecht werden. Diese Anforderungen werden immer wieder auf Aktualität und Berechtigung überprüft. Auch beim TuS bieten wir für MmB das DSA an!
Hast du neben der Abnahme des Sportabzeichens noch weitere Aufgaben im TuS Bothfeld? Gibt es Themen, die dir besonders am Herzen liegen oder etwas, das du uns noch erzählen möchtest?
Andrè: Als Übungsleiter trainiere ich pro Woche etwa 100 Teilnehmende in fünf Gruppen. Vor allem Menschen mit Koronarerkrankungen in der Nachsorge, aber auch in der Prävention bin ich besonders aktiv – diese Zielgruppen liegen mir besonders am Herzen. Aus diesem Grund engagiere ich mich auch in der Vorstandsarbeit in der Abteilung Gesundheitssport.
Bora: Unser Verein sollte Randsportarten, wie Prellball und Five-a-Side Handball, aktiver unterstützen. Des Weiteren sollten sportartenübergreifende
Veranstaltungen, wie das Sportabzeichen, TuS Show und weitere sportliche Feste das Gemeinschaftsgefühl weiter stärken.
Hans-Werner: Ich bin der Sportabzeichen-Beauftragte des Stadtsportbund Hannover e. V. und 1. Vorsitzender der Prüfgemeinschaft „Deutsches Sportabzeichen“ im SSB Hannover und in dieser Funktion liegt es mir sehr am Herzen, die Prüfgemeinschaft ins 70. Jahr ihres Bestehens zu führen sowie junge Menschen für das Ablegen des DSA zu begeistern und junge Sportler*innen als DSA-Prüfer*innen zu gewinnen und auszubilden.
Welche Ziele hast du für die Zukunft der Sportabzeichen-Abnahme im Verein? Welche Entwicklungen wünschst du dir für den TuS Bothfeld insgesamt?
Andrè: Jedes Jahr freue ich mich über die steigende Zahl der Sportabzeichenprüfungen. Die Abnahme ist ein fester Bestandteil des TuS Bothfeld und das seit vielen Jahren. Diese Tradition gilt es für die Zukunft und die kommenden Generationen zu bewahren. Der Ausbau des Sportabzeichens für spezielle Zielgruppen wäre eine schöne Ergänzung. Gerne trage ich zur weiterhin positiven Entwicklung des Vereins bei.
Bora: Der Verein sollte für diese Tage parallele Sportveranstaltungen einplanen bzw. das Sportabzeichen in eine größeren Sportveranstaltung einbinden.
Hans-Werner: Vor Corona hat der TuS-Sportabzeichenchef Horst fast immer über 200 Kinder-Sportabzeichen im Zusammenspiel mit Schulen abgenommen. Ich wünsche mir, dass wir eine entsprechende Zusammenarbeit mit den Bothfelder Schulen wieder forcieren können. Aber auch vereinsintern würde ich mir sehr wünschen, dass die vielen Sparten -vielleicht auch als Saisonvorbereitung- das Sportabzeichen bei uns absolvieren und dazu laden wir ein. Der TuS Bothfeld 04 wird seinen Weg -wie bisher- auch in der Zukunft gut und seriös gehen. Dafür sprechen viele engagierte Mitglieder in allen Sparten, die jeweiligen Verantwortlichen, Übungsleiter*innen und der Vorstand. Mit der neuen Tartanbahn wird der TuS noch attraktiver für neue Mitglieder!
Welche Botschaft möchtest du den Vereinsmitgliedern und Teilnehmenden mit auf den Weg geben?
Andrè: Eine positive Botschaft, die ich den Vereinsmitgliedern und Teilnehmenden mitgeben möchte, ist: „Glaube an dich selbst und deine Fähigkeiten, und lass dich nie von Rückschlägen entmutigen. Jeder Schritt, den du machst, bringt dich näher an dein Ziel, egal wie klein er erscheinen mag.“ Dies gilt sowohl beim Sportabzeichen, als auch im Gesundheitssport. Es ist wichtig zu wissen, dass der Weg zum sportlichen Erfolg, zur Gesundheit nicht immer geradeaus verläuft, aber genau die Herausforderungen und
Schwierigkeiten machen uns stärker und besser. Sport lehrt uns, nicht nur in den guten Momenten unser Bestes zu geben, sondern auch in den schwierigen Zeiten dranzubleiben. Gemeinsam als Team können wir viel erreichen – sowohl als Einzelpersonen als auch als Gruppe.
Bora: Der Verein sollte Strategien entwickeln, um das sportliche Gemeinschaftsgefühl gezielt zu stärken, um sich so gegenüber dem Individualsport klarer abzugrenzen.
Hans-Werner: Liebe Sportabzeichen-Interessierte, kommt in diesem Jahr früh zu den DSA- Abnahmeterminen, denn wenn die Tartanbahn-Arbeiten beginnen, steht uns der Platz sicherlich nicht zur Verfügung. Außerdem werbe ich dafür, dass sich alle DSA-Absolventen auf der DOSB-Plattform „Sportabzeichen-Digital“ als Sportler*innen registrieren, das erleichtert uns die Arbeit.
Nicht unerwähnt möchte das Sportabzeichen-Team lassen, dass wir mit Maren Utischill und Clara Reichardt zwei Prüferinnen haben, die uns gelegentlich auch bei den Abnahmen dankenswerterweise unterstützt haben bzw. in diesem Jahr unterstützen werden. Auch der ein oder andere TuS-Leichtathletik-Trainer hat im Rahmen des LA-Trainings Sportabzeichen abgenommen.
Horst Brink war zum Zeitpunkt dieses Interviews im Krankenhaus und konnte sich leider nicht beteiligen. Wir wünschen ihm auf diesem Weg weiterhin beste Genesung und Gesundheit.

Archiv 2021

Heute möchten wir einen Blick ins Geschäftszimmer werfen und Euch an dieser Stelle gern unsere gute Seele Susanne Jarosch vorstellen, die nun schon seit 25 Jahren bei uns in der Geschäftsstelle arbeitet und von dort nicht mehr wegzudenken ist.

Hallo Susanne, möchtest du dich noch einmal kurz vorstellen?

Ich bin Susanne, seit 1977 Mitglied im TuS Bothfeld und seit 1996 in Teilzeit beim TuS Bothfeld im Geschäftszimmer beschäftigt. Außerdem bin ich Übungsleiterin beim Nordic Walking und normalerweise auch beim Kinderturnen, hier pausiere ich aber aktuell. Privat freue ich mich über gemeinsame Zeit mit meiner Familie v. a. mit meinen Enkelkindern.

Was genau sind deine Aufgaben beim TuS Bothfeld?

Zu meinen Aufgaben gehört die Mitgliederverwaltung, d. h. ich kümmere mich um Ein- und Austritte, um den Mitgliederabgleich, um die Kursanmeldungen, um Mitgliedermeldungen beim Stadtsportbund, außerdem aktuell um die coronabedingt erforderlichen Teilnehmerlisten, um den Telefondienst und um noch so einiges mehr. Außerdem bin ich für viele Mitglieder erste Ansprechpartnerin bei Fragen rund um ihre Mitgliedschaft, da ich während der Öffnungszeiten – oft neben unserem Sportwart Thomas Riebe – im Geschäftszimmer anzutreffen bin. Ich arbeite also nicht nur während der Öffnungszeiten, wie manche vermuten, sondern auch darüber hinaus, da man für viele Dinge einfach Ruhe benötigt, um sie abarbeiten zu können. Einiges kann ich inzwischen zum Glück auch über einen Heimarbeitsplatz von zu Hause aus erledigen. Meine Aufgaben sind also sehr vielseitig 😊

Was waren in den letzten Monaten die größten Herausforderungen für dich?

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen war es manchmal schwierig, unseren Mitgliedern zu erklären, dass sie eine Mitgliedschaft beim TuS Bothfeld haben und es sich nicht um einen Vertrag handelt, d. h. dass die Mitgliedsbeiträge leider auch dann fällig wurden, als kein Sportbetrieb oder nur ein eingeschränkter Sportbetrieb möglich war. Das war nicht immer leicht, denn ich konnte den Unmut der teilweise recht aufgebrachten Anrufer*innen ja durchaus nachvollziehen, aber mehr als um Verständnis zu bitten, konnte ich leider auch nicht tun. Außerdem habe ich festgestellt, dass der Umgangston zwischen den Menschen ein wenig rauer geworden ist. Das mag den Umständen geschuldet sein, aber mein Motto ist „Ein Lächeln kostet nichts!“ Und daher freue ich mich immer, wenn Menschen sich freundlich begegnen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Mir macht meine Arbeit allgemein einfach viel Freude! Es gibt viele tolle Begegnungen in der Geschäftsstelle, aber auch im Sportbetrieb und ich kenne gerade viele der älteren Mitglieder, die regelmäßig im Geschäftszimmer vorbeischauen, mit Namen. Außerdem ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich, auch wenn oder weil sie einen immer neu herausfordert 😊

Was würdest du dir in Bezug auf den TuS für die Zukunft wünschen?

Natürlich wünsche ich mir wie wohl jeder derzeit, dass schon bald wieder mehr Normalität eintritt und wieder mehr Freude an der Bewegung und am Zusammensein entsteht. Bis dahin wünsche ich uns ein freundliches Miteinander und einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

Vielen Dank!

(11/2021)

Bereits seit Längerem hat sich die Bezirkssportanlage (BSA), zu denen die Vereine TuS Bothfeld von 1904 e.V., Tennis Grün-Weiß Hannover e.V. und der OSV Hannover gehören, mit dem Thema Barrierefreiheit für das Vereinsgebäude und die dazugehörige Vereinsgaststätte befasst. Die Vereinsgaststätte wurde bereits im Zuge von Umbauarbeiten mit einem behindertengerechten WC ausgestattet, lediglich die Frage des barrierefreien Zuganges war aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes und der hohen Kosten noch ungeklärt.

Da behindertengerechte Zugänge eine Selbstverständlichkeit und ein absolutes Muss darstellen sollten und das BSA-Gebäude ein zentraler Versammlungsort und Treffpunkt über den Sport hinaus ist, hat sich 2020 der TuS Bothfeld als federführende Kraft dazu bereit erklärt, nach finanzierbaren Möglichkeiten zu suchen, um die Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes herzustellen, dies auch vor dem Hintergrund, dass mit dem Neubaugebiet Herzkamp das BSA-Gebäude eine noch stärkere und soziale Bedeutung für den Stadtteil Bothfeld erlangt. Hier konnte Hans-Werner Chudoba gewonnen werden, der sich mit großem zeitlichen Einsatz und viel Engagement ehrenamtlich um das Projekt Barrierefreiheit kümmert.

Nach intensiven Vorarbeiten, zu denen Gespräche mit Architekten, Fachfirmen, der Landeshauptstadt Hannover und der Politik gehörten, sowie nach Prüfung von Fördermöglichkeiten und Antragsvoraussetzungen wurde 2021 entschieden, dass der barrierefreie Zugang über zwei Hublifte im Außenbereich sichergestellt werden soll: Ein Hublift wird hierbei nahe des Eingangsbereichs der Vereinsgaststätte montiert und der andere wird im hinteren Bereich am Vereinsgebäude platziert, um auch den Zugang zu den Geschäftsstellen, den Umkleideräumen und dem neuen Bewegungsraum zu ermöglichen. Beide Bereiche müssen zuvor umfangreich vorbereitet werden (einebnen, betonieren, Einbau von Türen etc.), wobei sich hier Carsten Böhme aus der Abteilung Handball erfreulicherweise bereit erklärt hat, den TuS Bothfeld mit seiner fachlichen Expertise und bei der Umsetzung der Arbeiten zu unterstützen. Sobald diese Vorarbeiten abgeschlossen werden konnten, werden die beiden Hublifte montiert, sodass das BSA-Gebäude nach langen und intensiven Planungen, Antragsverfahren und Finanzierungsgesprächen hoffentlich zum Ende des Jahres 2021 über barrierefreie Zugänge verfügt und somit ein großes Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Da sich Hans-Werner Chudoba für das Projekt Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes mit außerordentlich hohem Einsatz engagiert hat, möchten wir Euch Hans-Werner gern kurz vorstellen:

Hans-Werner, vielleicht kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Hans-Werner Chudoba und ich habe bis zu meinem Renteneintritt vor drei Jahren beim Talanx-Konzern im Bereich der Industriellen Feuer-Versicherung gearbeitet.

Warum engagierst du dich ehrenamtlich für die BSA bzw. für den TuS Bothfeld?

Da ich auch beim Behindertensportverband ehrenamtlich tätig bin, liegt mir das Thema Barrierefreiheit und die Unterstützung von sozialer Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sehr am Herzen. Außerdem habe ich durch den Sport persönlich viel Positives erfahren, das ich gern zurückgeben möchte, daher lag es für mich nahe, mich für das Projekt Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes einzusetzen.

Wie lange arbeitest du schon an diesem Projekt und was waren bzw. sind die größten Herausforderungen?

Ich arbeite seit Februar 2021 intensiv daran, dass die Hublifte am BSA-Gebäude montiert werden können – die größten Herausforderungen waren hierbei zum einen der hohe bürokratische Aufwand in Bezug auf Förderungen und Zuschüsse und zum anderen die teilweise recht langen Bearbeitungszeiten, die das Prozedere insofern erschwert haben, als dass die Angebote der Fachfirmen zeitlich befristet waren und hier stets der Kontakt zu den Firmen gehalten werden musste, um preislich stabil zu bleiben und mit dem Finanzierungsplan nicht wieder von vorn beginnen zu müssen. Darüber hinaus waren viele Vor-Ort-Termine erforderlich und es waren Beteiligungsprozesse vorzunehmen, bei denen die Bevölkerung zu dem Projekt befragt wurde. Das ist gut und wichtig, aber eben auch sehr zeitintensiv.

Außerdem war es persönlich schwierig, die Balance zu halten zwischen den umsetzbaren Möglichkeiten und der tatsächlichen Nutzbarkeit im Rahmen der Barrierefreiheit, denn leider kann man nicht alles barrierefrei machen – so können wir z. B. kein Tastleitsystem für Sehbehinderte initiieren. Hier mussten Entscheidungen getroffen werden, für welche Personengruppen die Barrierefreiheit zum BSA-Gebäude am wichtigsten ist und das ist natürlich auch immer eine Entscheidung gegen umfassende Barrierefreiheit – mit dieser Entscheidung haben sich der TuS Bothfeld sowie die weiteren BSA-Mitgliedsvereine sehr schwergetan.

Nun hast du ja sehr viel Zeit und Arbeit in das Projekt Barrierefreiheit gesteckt – was hast du nach Projektabschluss vor?

Erst einmal ist nichts Konkretes geplant, wenn wir dieses Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen haben. Ich werde natürlich auch weiterhin meinen diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen und könnte mir auch vorstellen, zukünftig den TuS Bothfeld weiter zu unterstützen und z. B. die Abnahme der Sportabzeichen mit vorzunehmen.

Vielen Dank, Hans-Werner, für deinen Einsatz!

(10/2021)

Heute wollen wir Euch das Amt des Jugendwarts vorstellen, das seit 2018 von Henriette Poggenklas ausgeübt wird.

Hallo Henriette, möchtest du dich für alle, die dich noch nicht kennen, einmal kurz vorstellen?

Ja gern, also mein Name ist Henriette, ich bin 22 Jahre alt und habe gerade – genau wie mein Stellvertreter Alexander Riebe – mein Abitur gemacht. Jetzt freue ich mich erst einmal ein wenig auf eine kleine Pause, um dann nach verschiedenen Praktika hier in Hannover ein Studium der Sonderpädagogik anzufangen. Im TuS Bothfeld bin ich schon sehr lange Mitglied und – neben meiner Arbeit als Jugendwartin – auch als Übungsleiterin in der Abteilung Cheerleading aktiv.

Was genau sind die Aufgaben als Jugendwartin bzw. was mach die Abteilung Jugend im TuS?

Die Abteilung Jugend ist im Prinzip für die abteilungsübergreifende Jugendarbeit zuständig, d.h. dass an den von uns geplanten Aktionen alle Kinder und Jugendliche des TuS Bothfeld, aber auch Kinder und Jugendliche, die nicht Mitglied im TuS Bothfeld sind, teilnehmen können. Wir versuchen, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten, sammeln Ideen und planen verschiedene Angebote – vom Laternenbasteln mit anschließendem Laternenumzug über Ausflüge ins Phaeno, an den Badesee oder in den Hochseilgarten.

Außerdem vertreten wir die Jugend im Vorstand, d. h. ich nehme regelmäßig an den Vorstandssitzungen teil und berichte dort von den geplanten Angeboten und spreche mich mit den anderen Vorstandsmitgliedern ab.

Was war bzw. ist deine Motivation, dich in deiner Freizeit ehrenamtlich für den TuS zu engagieren?

Ich arbeite einfach gern mit Kindern und Jugendlichen zusammen, was sich ja auch in meinem Berufswunsch widerspiegelt 😊

Was waren bei deinem Engagement für den TuS im letzten Jahr die größten Herausforderungen für dich?

Die größte Hürde war, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben, was aufgrund der Umstände leider nur sehr eingeschränkt geklappt hat. Außerdem hatte ich aufgrund meiner Abivorbereitungen wenig Zeit, um mir hier coronakonforme Aktionen zu überlegen, daher hoffe ich jetzt um so mehr, dass wir bald wieder loslegen können.

Was würdest du dir in Bezug auf den TuS für die Zukunft wünschen?

Da wir sehr viel mühsam vorbereitete und geplante Aktionen z. B. eine zweitägige Fahrt nach Bremerhaven oder einen Ausflug ins Superfly, coronabedingt absagen mussten, möchten wir diese Veranstaltungen so bald wie möglich nachholen, allerdings müssen wir hier mit unserer Planung natürlich wieder fast ganz von vorn beginnen. Daher würden Alex und ich uns sehr über ganz viel Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Abteilung Jugend freuen, die mit uns gemeinsam Ideen sammeln und die Aktionen vorbereiten und durchführen.

Vielen Dank!

(07/2021)

Mehrzweckraum des TuS Bothfeld

Kurz vor Beginn der Corona-Pandemie haben wir uns dazu entschieden, einen Versammlungsraum der Vereinsgaststätte zu übernehmen und zu sanieren, um diesen in einen Multifunktionsraum zu verwandeln, in dem zukünftig neben zusätzlichen Sportangeboten (z. B. Tai-Chi, Mama-Fitness, Motorik-Training für Kinder u. ä.) auch Veranstaltungen und Kurse für Senior:innen (z. B. Gedächtnistraining) sowie für die Abteilung Jugend (z. B. Erste-Hilfe-Schulungen) stattfinden können. Diese Sanierung drohte an den Kosten für die Sanierung zu scheitern, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die finanzielle Lage des Vereins zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar waren und sich die Vergabe der Arbeiten an Fremdfirmen entsprechend schwierig gestaltete. Da es uns jedoch ein großer Wunsch war, dieses Projekt für unsere Mitglieder umzusetzen, haben wir mit unermüdlichem Einsatz ehrenamtliche Helfer:innen mobilisiert, die tatkräftig und unter Einhaltung der Corona-Regeln bei der Sanierung und Renovierung des Raumes mitgewirkt haben. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle u. a. an unseren Sportwart Thomas Riebe, der dieses Projekt federführend vorangetrieben und mit seiner Familie selbst einen Teil der Umbauarbeiten in Eigenarbeit vorgenommen hat. Nach vielen Stunden Arbeitseinsatz, Planung und Organisation ist der Raum, der nun auch über eine große Spiegelwand verfügt, inzwischen fertiggestellt und wartet darauf, genutzt werden zu können. Daher sind wir aktuell dabei, passende Kurse und Veranstaltungen zu planen und qualifizierte Übungs- und Kursleiter:innen zu suchen. Dies gestaltet sich aktuell zwar noch etwas schwierig, wird aber hoffentlich bald zu tollen neuen Angeboten für Mitglieder und Nicht-Mitglieder führen. Neue Kurse – geplant ist hier ein Start am 01.09.2021 – werden wir auf unserer Internetseite veröffentlichen und Euch in unserem Newsletter vorstellen – es lohnt sich daher, immer mal wieder auf unsere Homepage zu schauen und sich frühzeitig anzumelden! Weitere Kurswünsche oder Unterstützung durch neue Übungsleiter:innen sind beim TuS Bothfeld natürlich gern gesehen.

(05/2021)

#SportVereintUns

Du kannst Werte vermitteln? Möchtest Dich weiterentwickeln? Wir haben den schönsten Nebenjob der Welt für Dich: Werde Trainer*in! Hier kannst Du unsere Teamwerte mit Leben füllen: Wir sind menschlich, professionell, respektvoll und leistungsstark. Wir suchen Vorbilder wie Dich! Melde Dich einfach bei uns – auch Neueinsteigerinnen sind herzlich willkommen!

Jetzt motivieren lassen und Infos zu Aus- und Weiterbildungen finden unter sportvereintuns.de/trainerin