Judo

Achtung: Corona-Regeln für das Judo-Training

Wir trainieren wieder seit Oktober 2021 zu den gewohnten Trainingszeiten (Bitte der Website entnehmen!), seit Mai 2022 auch wieder mit gemäßigten Vorsichtsmaßnahmen, wenn auch unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, und hatten damit bisher das Glück, keinen Ausbruch in unseren Reihen zu erleben. Daher bitten wir um Verständnis für die weiteren Corona-Regeln beim Judo-Training. Wir betreiben einen intensiven Kontaktsport und können eine Infektionsbrücke beim Training nie ganz ausschließen. Es gilt keine Maskenpflicht mehr. Aber jeder, der bei sich Erkältungssymptome feststellt, sollte einen Schnelltest durchführen lassen und sicherheitshalber dem Training fernbleiben, um niemand anderen anzustecken.

Wenn wir Trainer:innen im Flur unterwegs sind oder zur Toilette gehen, tragen wir Maske, da hier auch Begegnungen mit anderen Sportgruppen möglich sind, deren Mitglieder wir nicht kennen. Lediglich auf der Matte bewegen wir uns ohne Maske. Es wäre schön, wenn sich zumindest die Erwachsenen ähnlich verhielten.

Der übergeordnete Verband, der NJV vertritt die Auffassung, dass es bei Veranstaltungen, also Wettkämpfen und Gruppentraining, wichtiger ist, wenn sicherheitshalber alle aktuell getestet sind statt nach Geimpft und Ungeimpft zu unterscheiden. Da die meisten Schüler:innen und Personen im Gesundheitswesen sich ohnehin regelmäßig testen müssen, gehen wir davon aus, dass ein Test bitte eigenverantwortlich durchgeführt wird, wenn Schnupfen, Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Druckgefühl in der Lunge auftreten, und danach gehandelt würde.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei einer Infektion mit Coronaviren trotz Impfung und Boosterung immer noch um eine Infektion mit möglicherweise schwerem Verlauf handeln kann, die zudem durch den „Long Covid“-Effekt noch viel weiter in unser Leben eingreifen kann, als wir uns zunächst vorstellen wollen. Wir beiden Haupttrainer:innen sind Mitte 60 und gehören damit zu einer der Risikogruppen, die ohne weitere Komplikationen mit einer Infektion erheblich Schaden nehmen könnten.

Wir erwarten von unseren Trainierenden sowie den Begleitpersonen, dass sie verantwortungsbewusst handeln. Eine Verpflichtung zu all den Auflagen der letzten Monate besteht zur Zeit nicht mehr, aber alle, die uns mit lockerer Vorgehensweise den Erkrankungsfall ins Training bringen, legen den gesamten Trainingsbetrieb für ein bis zwei Wochen lahm.

Zudem gilt: Wenn eine positiv getestete Person wider besseren Wissens am Trainingsbetrieb teilnimmt, ist als Folge mit Trainingsausfällen für alle zu rechnen.

Bei Veranstaltungen, zu denen sich Personen aus ganz Niedersachsen und anderen Bundesländern einfinden, bitten wir im Vorhinein um Anmeldung der Personen mit Namen, Telefonnummer und Mailadresse sowie die freiwillige Testung im Rahmen von 24 h vor der Veranstaltung, um wenigstens die Möglichkeit einer Ansteckung eingrenzen zu können. Hier gilt der Appell an alle Beteiligten, sich und andere bestmöglich zu schützen.

(Stand: 02.05.2022)

Judo-Ausstattung

Zur Judo-Ausstattung gehört neben dem Judogi (Judo-Jacke, Judo-Hose und Judo-Gürtel) ein Handtuch (wenn geduscht wird zwei Handtücher), Badelatschen, kleine verschließbare Flasche mit Trinkwasser, für Mädchen/Frauen: ein weißes T-Shirt mit halsnahmen Rundausschnitt, für Duschfreund:innen: kompletter Satz Wechselwäsche.

Trainingsplan gültig ab 22. November 2021

In den Trainingszeiten sind Mattenaufbau, Mattenreinigung, Mattenabbau etc. berücksichtigt und werden nicht separat aufgeführt. Wir reinigen die Matten jetzt noch einmal wöchentlich, sodass alle Teilnehmer:innen sicher sein können, dass unsere Matten überdurchschnittlich oft von Körperflüssigkeiten befreit werden.

Die Schule, in der wir trainieren, hat das Hausrecht und hat zuletzt die 2G+ Regel als bindend herausgegeben. In jedem Fall müssen wir von jeder Person, die sich im Trainingsbetrieb bei uns aufhält (also auch von Eltern oder Großeltern!) wissen, wer sie sind und wie wir sie erreichen können, falls sich im Nachhinein ein Infektionsfall feststellen lässt.

Während der Schulferien findet kein Training statt.

(Stand: 02.05.2022)

Judo? Was ist das eigentlich?

Eigentlich: Ein um das Jahr 1882 von dem Japaner Jigoro Kano (später Professor für Pädagogik und Englisch auf der Grundlage der klassischen Kampfkünste der japanischen Ritter (Samurai) zusammengestelltes System des waffenlosen Zweikampfes, das aufgrund der Beschränkung auf relativ ungefährliche Techniken als Fitnesstraining und Wettkampfsport gleichermaßen geeignet ist. Die damals von Kano formulierten Ziele des Judo-Übens sind: Leibesübung (heute würde man sagen: Fitnesstraining) das Studium von Angriff und Verteidigung (hierunter versteht man vor allem den sportlichen Wettkampf, aber auch Aspekte der Selbstverteidigung) moralische Erziehung (im Judo habe ich ein lebendes Sportgerät, ohne Disziplin, gegenseitige Rücksichtnahme und Höflichkeit geht gar nichts).

Als Trainingsmethoden bieten wir:

Kata: Üben nach Absprache, ohne auf die Rollenverteilung (Sieger:in und Besiegte:r) zu achten.

Randori: freies Üben, ohne Absprache ohne auf die Rollenverteilung (Sieger:in und Besiegte:r) zu achten.

Shiai: Wettkampf, natürlich ohne Absprachen und mit Siegern und Besiegten, aber dieser Wettkampf ist nur eine Trainingshilfe und nicht Ziel des Trainings.

Ausrüstung für das Probiertraining: Jogginganzug oder ähnliches, aber mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, Badelatschen (auch für Eltern, die ggf. beim ersten Mal zusehen möchten).

Hinweis zur Sauberkeit in der Halle: Die Sporthallen sind ausdrücklich nur mit Hallenschuhen zu betreten, bitte jede Art von Straßenschuhen oder Outdoor-Sportschuhen vor der Halle ausziehen und die Halle mit Badelatschen oder auf Strümpfen betreten!