Blick hinter die Kulissen

Damit Ihr einen kleinen Einblick davon bekommt, wer beim TuS eigentlich wofür zuständig ist, welche Aufgaben damit verbunden sind und welche Projekte im Hintergrund alle so laufen, gibt es hier einen kleinen „Blick hinter die Kulissen“, mit dem wir Euch die verschiedenen Ämter und Projekte des TuS Bothfeld von 1904 e.V. vorstellen.

Falls Ihr nun Lust und Zeit bekommt, Euch ebenfalls ehrenamtlich beim TuS zu engagieren, dann meldet Euch gern bei uns!

Heute möchten wir einen Blick ins Geschäftszimmer werfen und Euch an dieser Stelle gern unsere gute Seele Susanne Jarosch vorstellen, die nun schon seit 25 Jahren bei uns in der Geschäftsstelle arbeitet und von dort nicht mehr wegzudenken ist.

Hallo Susanne, möchtest du dich noch einmal kurz vorstellen?

Ich bin Susanne, seit 1977 Mitglied im TuS Bothfeld und seit 1996 in Teilzeit beim TuS Bothfeld im Geschäftszimmer beschäftigt. Außerdem bin ich Übungsleiterin beim Nordic Walking und normalerweise auch beim Kinderturnen, hier pausiere ich aber aktuell. Privat freue ich mich über gemeinsame Zeit mit meiner Familie, v.a. mit meinen Enkelkindern.

Was genau sind deine Aufgaben beim TuS Bothfeld?

Zu meinen Aufgaben gehört die Mitgliederverwaltung, d.h. ich kümmere mich um Ein- und Austritte, um den Mitgliederabgleich, um die Kursanmeldungen, um Mitgliedermeldungen beim Stadtsportbund, außerdem aktuell um die coronabedingt erforderlichen Teilnehmerlisten, um den Telefondienst und um noch so einiges mehr. Außerdem bin ich für viele Mitglieder erste Ansprechpartnerin bei Fragen rund um ihre Mitgliedschaft, da ich während der Öffnungszeiten – oft neben unserem Sportwart Thomas Riebe – im Geschäftszimmer anzutreffen bin. Ich arbeite also nicht nur während der Öffnungszeiten, wie manche vermuten, sondern auch darüber hinaus, da man für viele Dinge einfach Ruhe benötigt, um sie abarbeiten zu können. Einiges kann ich inzwischen zum Glück auch über einen Heimarbeitsplatz von zu Hause aus erledigen. Meine Aufgaben sind also sehr vielseitig 😊

Was waren in den letzten Monaten die größten Herausforderungen für dich?

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen war es manchmal schwierig, unseren Mitgliedern zu erklären, dass sie eine Mitgliedschaft beim TuS Bothfeld haben und es sich nicht um einen Vertrag handelt, d.h. dass die Mitgliedsbeiträge leider auch dann fällig wurden, als kein Sportbetrieb oder nur ein eingeschränkter Sportbetrieb möglich war. Das war nicht immer leicht, denn ich konnte den Unmut der teilweise recht aufgebrachten Anrufer:innen ja durchaus nachvollziehen, aber mehr als um Verständnis zu bitten, konnte ich leider auch nicht tun. Außerdem habe ich festgestellt, dass der Umgangston zwischen den Menschen ein wenig rauer geworden ist. Das mag den Umständen geschuldet sein, aber mein Motto ist „Ein Lächeln kostet nichts!“ und daher freue ich mich immer, wenn Menschen sich freundlich begegnen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Mir macht meine Arbeit allgemein einfach viel Freude! Es gibt viele tolle Begegnungen in der Geschäftsstelle aber auch im Sportbetrieb und ich kenne gerade viele der älteren Mitglieder, die regelmäßig im Geschäftszimmer vorbeischauen, mit Namen. Außerdem ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich, auch wenn oder weil sie einen immer neu herausfordert 😊

Was würdest du dir in Bezug auf den TuS für die Zukunft wünschen?

Natürlich wünsche ich mir wie wohl jeder derzeit, dass schon bald wieder mehr Normalität eintritt und wieder mehr Freude an der Bewegung und am Zusammensein entsteht. Bis dahin wünsche ich uns ein freundliches Miteinander und einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

Vielen Dank!

11/ 2021

Inhalte folgen…

Bereits seit längerem hat sich die Bezirkssportanlage (BSA), zu denen die Vereine TuS Bothfeld von 1904 e.V., Tennis Grün-Weiß Hannover e.V. und der OSV Hannover gehören, mit dem Thema Barrierefreiheit für das Vereinsgebäude und die dazugehörige Vereinsgaststätte befasst. Die Vereinsgaststätte wurde bereits im Zuge von Umbauarbeiten mit einem behindertengerechten WC ausgestattet, lediglich die Frage des barrierefreien Zuganges war aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes und der hohen Kosten noch ungeklärt.

Da behindertengerechte Zugänge eine Selbstverständlichkeit und ein absolutes Muss darstellen sollten und das BSA-Gebäude ein zentraler Versammlungsort und Treffpunkt über den Sport hinaus ist, hat sich 2020 der TuS Bothfeld als federführende Kraft dazu bereit erklärt, nach finanzierbaren Möglichkeiten zu suchen, um die Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes herzustellen, dies auch vor dem Hintergrund, dass mit dem Neubaugebiet Herzkamp das BSA-Gebäude eine noch stärkere und soziale Bedeutung für den Stadtteil Bothfeld erlangt. Hier konnte Hans-Werner Chudoba gewonnen werden, der sich mit großem zeitlichen Einsatz und viel Engagement ehrenamtlich um das Projekt Barrierefreiheit kümmert.

Nach intensiven Vorarbeiten, zu denen Gespräche mit Architekten, Fachfirmen, der Landeshauptstadt Hannover und der Politik gehörten, sowie nach Prüfung von Fördermöglichkeiten und Antragsvoraussetzungen wurde 2021 entschieden, dass der barrierefreie Zugang über zwei Hublifte im Außenbereich sichergestellt werden soll: Ein Hublift wird hierbei nahe des Eingangsbereich der Vereinsgaststätte montiert und der andere wird im hinteren Bereich am Vereinsgebäude platziert, um auch den Zugang zu den Geschäftsstellen, den Umkleideräumen und dem neuen Bewegungsraum zu ermöglichen. Beide Bereiche müssen zuvor umfangreich vorbereitet werden (einebnen, betonieren, Einbau von Türen etc.), wobei sich hier Carsten Böhme aus der Abteilung Handball erfreulicherweise bereit erklärt hat, den TuS Bothfeld mit seiner fachlichen Expertise und bei der Umsetzung der Arbeiten zu unterstützen. Sobald diese Vorarbeiten abgeschlossen werden konnten, werden die beiden Hublifte montiert, so dass das BSA-Gebäude nach langen und intensiven Planungen, Antragsverfahren und Finanzierungsgesprächen hoffentlich zum Ende des Jahres 2021 über barrierefreie Zugänge verfügt und somit ein großes Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Da sich Hans-Werner Chudoba für das Projekt Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes mit außerordentlich hohem Einsatz engagiert hat, möchten wir Euch Hans-Werner gern kurz vorstellen:

Hans-Werner, vielleicht kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Hans-Werner Chudoba und ich habe bis zu meinem Renteneintritt vor drei Jahren beim Talanx-Konzern im Bereich der Industriellen Feuer-Versicherung gearbeitet.

Warum engagierst du dich ehrenamtlich für die BSA bzw. für den TuS Bothfeld?

Da ich auch beim Behindertensportverband ehrenamtlich tätig bin, liegt mir das Thema Barrierefreiheit und die Unterstützung von sozialer Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sehr am Herzen. Außerdem habe ich durch den Sport persönlich viel Positives erfahren, das ich gern zurückgeben möchte, daher lag es für mich nahe, mich für das Projekt Barrierefreiheit des BSA-Gebäudes einzusetzen.

Wie lange arbeitest du schon an diesem Projekt und was waren bzw. sind die größten Herausforderungen?

Ich arbeite seit Februar 2021 intensiv daran, dass die Hublifte am BSA-Gebäude montiert werden können – die größten Herausforderungen waren hierbei zum einen der hohe bürokratische Aufwand in Bezug auf Förderungen und Zuschüsse und zum anderen die teilweise recht langen Bearbeitungszeiten, die das Prozedere insofern erschwert haben, als dass die Angebote der Fachfirmen zeitlich befristet waren und hier stets der Kontakt zu den Firmen gehalten werden musste, um preislich stabil zu bleiben und mit dem Finanzierungsplan nicht wieder von vorn beginnen zu müssen. Darüber hinaus waren viele Vor-Ort-Termine erforderlich und es waren Beteiligungsprozesse vorzunehmen, bei denen die Bevölkerung zu dem Projekt befragt wurde. Das ist gut und wichtig, aber eben auch sehr zeitintensiv.

Außerdem war es persönlich schwierig, die Balance zu halten zwischen den umsetzbaren Möglichkeiten und der tatsächlichen Nutzbarkeit im Rahmen der Barrierefreiheit, denn leider kann man nicht alles barrierefrei machen – so können wir z.B. kein Tastleitsystem für Sehbehinderte initiieren. Hier mussten Entscheidungen getroffen werden, für welche Personengruppen die Barrierefreiheit zum BSA-Gebäude am wichtigsten ist und das ist natürlich auch immer eine Entscheidung gegen umfassende Barrierefreiheit – mit dieser Entscheidung haben sich der TuS Bothfeld sowie die weiteren BSA-Mitgliedsvereine sehr schwergetan.

Nun hast du ja sehr viel Zeit und Arbeit in das Projekt Barrierefreiheit gesteckt – was hast du nach Projektabschluss vor?

Erst einmal ist nichts Konkretes geplant, wenn wir dieses Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen haben. Ich werde natürlich auch weiterhin meinen diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen und könnte mir auch vorstellen, zukünftig den TuS Bothfeld weiter zu unterstützen und z.B. die Abnahme der Sportabzeichen mit vorzunehmen.

Vielen Dank, Hans-Werner, für deinen Einsatz!

(10/ 2021)

Heute wollen wir Euch das Amt des Jugendwarts vorstellen, das seit 2018 von Henriette Poggenklas ausgeübt wird.

Hallo Henriette, möchtest du dich für alle, die dich noch nicht kennen, einmal kurz vorstellen?

Ja gern, also mein Name ist Henriette, ich bin 22 Jahre alt und habe gerade – genau wie mein Stellvertreter Alexander Riebe – mein Abitur gemacht. Jetzt freue ich mich erst einmal ein wenig auf eine kleine Pause, um dann nach verschiedenen Praktika hier in Hannover ein Studium der Sonderpädagogik anzufangen. Im TuS Bothfeld bin ich schon sehr lange Mitglied und – neben meiner Arbeit als Jugendwartin – auch als Übungsleiterin in der Abteilung Cheerleading aktiv.

Was genau sind die Aufgaben als Jugendwartin bzw. was mach die Abteilung Jugend im TuS?

Die Abteilung Jugend ist im Prinzip für die abteilungsübergreifende Jugendarbeit zuständig, d.h. dass an den von uns geplanten Aktionen alle Kinder und Jugendliche des TuS Bothfeld, aber auch Kinder und Jugendliche, die nicht Mitglied im TuS Bothfeld sind, teilnehmen können. Wir versuchen, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten, sammeln Ideen und planen verschiedene Angebote – vom Laternenbasteln mit anschließendem Laternenumzug über Ausflüge ins Phaeno, an den Badesee oder in den Hochseilgarten.

Außerdem vertreten wir die Jugend im Vorstand, d.h. ich nehme regelmäßig an den Vorstandssitzungen teil und berichte dort von den geplanten Angeboten und spreche mich mit den anderen Vorstandsmitgliedern ab.

Was war bzw. ist deine Motivation, dich in deiner Freizeit ehrenamtlich für den TuS zu engagieren?

Ich arbeite einfach gern mit Kindern und Jugendlichen zusammen, was sich ja auch in meinem Berufswunsch widerspiegelt 😊

Was waren bei deinem Engagement für den TuS im letzten Jahr die größten Herausforderungen für dich?

Die größte Hürde war, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben, was aufgrund der Umstände leider nur sehr eingeschränkt geklappt hat. Außerdem hatte ich aufgrund meiner Abivorbereitungen wenig Zeit, um mir hier coronakonforme Aktionen zu überlegen, daher hoffe ich jetzt um so mehr, dass wir bald wieder loslegen können.

Was würdest du dir in Bezug auf den TuS für die Zukunft wünschen?

Da wir sehr viele, mühsam vorbereitete und geplante Aktionen, z.B. eine zweitägige Fahrt nach Bremerhaven oder einen Ausflug ins Superfly, coronabedingt absagen mussten, möchten wir diese Veranstaltungen so bald wie möglich nachholen, allerdings müssen wir hier mit unserer Planung natürlich wieder fast ganz von vorn beginnen Daher würden Alex und ich uns sehr über ganz viel Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Abteilung Jugend freuen, die mit uns gemeinsam Ideen sammeln und die Aktionen vorbereiten und durchführen.

Vielen Dank!

(07/ 2021)

Mehrzweckraum des TuS Bothfeld

Kurz vor Beginn der Corona-Pandemie haben wir uns dazu entschieden, einen Versammlungsraum der Vereinsgaststätte zu übernehmen und zu sanieren, um diesen in einen Multifunktionsraum zu verwandeln, in dem zukünftig neben zusätzlichen Sportangeboten (z.B. Tai-Chi, Mama-Fitness, Motorik-Training für Kinder u.ä.) auch Veranstaltungen und Kurse für Senior:innen (z.B. Gedächtnistraining) sowie für die Abteilung Jugend (z.B. Erste-Hilfe-Schulungen) stattfinden können. Diese Sanierung drohte an den Kosten für die Sanierung zu scheitern, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die finanzielle Lage des Vereins zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar waren und sich die Vergabe der Arbeiten an Fremdfirmen entsprechend schwierig gestaltete. Da es uns jedoch ein großer Wunsch war, dieses Projekt für unsere Mitglieder umzusetzen, haben wir mit unermüdlichem Einsatz ehrenamtliche Helfer:innen mobilisiert, die tatkräftig und unter Einhaltung der Corona-Regeln bei der Sanierung und Renovierung des Raumes mitgewirkt haben. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle u.a. an unseren Sportwart Thomas Riebe, der dieses Projekt federführend vorangetrieben und mit seiner Familie selbst einen Teil der Umbauarbeiten in Eigenarbeit vorgenommen hat. Nach vielen Stunden Arbeitseinsatz, Planung und Organisation ist der Raum, der nun auch über eine große Spiegelwand verfügt, inzwischen fertiggestellt und wartet darauf, genutzt werden zu können. Daher sind wir aktuell dabei, passende Kurse und Veranstaltungen zu planen und qualifizierte Übungs- und Kursleiter:innen zu suchen. Dies gestaltet sich aktuell zwar noch etwas schwierig, wird aber hoffentlich bald zu tollen neuen Angeboten für Mitglieder und Nicht-Mitglieder führen. Neue Kurse – geplant ist hier ein Start am 01.09.2021 – werden wir auf unserer Internetseite veröffentlichen und Euch in unserem Newsletter vorstellen – es lohnt sich daher, immer mal wieder auf unsere Homepage zu schauen und sich frühzeitig anzumelden! Weitere Kurswünsche oder Unterstützung durch neue Übungsleiter:innen sind beim TuS Bothfeld natürlich gern gesehen.

(05/2021)